suchen
Park Now

Autofreie Innenstädte derzeit noch nicht denkbar

1180px 664px
"Autos werden nicht von heute auf morgen verschwinden", sagt Marko Hrankovic, Geschäftsführer von Park Now.
©

Weil in der Krise Individualverkehr an Bedeutung gewinnt, rückt die Vision autofreier Städte aus Sicht des Park-App-Anbieters Park Now in weite Ferne.

Vor der Corona-Krise schien der privat genutzte Pkw immer mehr an Bedeutung zu verlieren. Das Virus und der damit verbundene Wunsch nach größtmöglicher Sicherheit bescheren dem Auto jedoch ein Comeback. "Autos werden nicht von heute auf morgen verschwinden", sagte Geschäftsführer Marko Hrankovic der Deutschen Presse-Agentur. "Eine komplett autofreie Innenstadt ist derzeit noch nicht denkbar." Zwar sei die Zahl der Neuzulassungen in den vergangenen Monaten deutlich zurückgegangen. Allerdings sei das Niveau weiterhin hoch.

Apps wie Park Now, das als Marke zur Free-Now-Familie von Daimler und BMW gehört, setzen deshalb auf eine Digitalisierung des Parkprozesses. Ihnen zufolge hat die Parkplatzsuche einen hohen Anteil am Stadtverkehr. Je schneller Autofahrer einen Platz für ihr Fahrzeug finden, umso geringer wird ihnen zufolge das Verkehrsaufkommen. Über die Programme können Autofahrer Parkgebühren per Handy zahlen.

Seit kurzem bietet Park Now zudem die Möglichkeit, sich für bestimmte Parkräume anzeigen zu lassen, wie wahrscheinlich man dort einen Parkplatz findet. In Deutschland gibt es inzwischen eine Vielzahl von Apps, die solche Dienstleistungen anbieten. Dazu gehören neben Park Now auch das Unternehmen Easy Park aus Hannover sowie das Münchner Start-up Parkster. Häufig kooperieren sie mit den Kommunen mit Blick auf den öffentlichen Parkraum, aber auch mit Anbietern gewerblicher oder privater Parkhäuser.

Trotzdem: "In Deutschland sehen wir bei diesen digitalen Zahlungsmethoden eine langsamere Entwicklung", sagte Park-Now-Geschäftsführer Hrankovic. In Ländern wie Großbritannien oder den Niederlanden würden bereits 70 bis 80 Prozent des Parkens digital abgewickelt. "Dort werden eher Parkuhren abgebaut, weil niemand mehr auf die Idee kommt, dort Geld einzuwerfen." Davon sei man in Deutschland noch weit entfernt. (dpa)

360px 106px

Mehr

Mehr zum Thema Mobilität:





Fotos & Videos zum Thema Mobilität

img

Citroën Ami (2021)

img

Elektro-Motorrad eRockit

img

NEVS Pons / Sango

img

Bosch Connected World 2020

img

Jaguar Land Rover Projekt Vector

img

Messerundgang Move 2020


Ihr Kommentar zum Artikel

© Copyright 2020 Autoflotte online

Schon gelesen? Die Top-Nachrichten

img
Scheuer

"Digitaler Führerschein" soll kommen

Gefragt nach dem Führerschein bei einer Polizeikontrolle einfach nur das Smartphone zücken? Das könnte in Deutschland schon bald Realität werden. Was hierzulande...


img
Fünf Fragen zum Thema

Telematikbasierte Versicherung

Bis zu 30 Prozent Ersparnis. Das ist eines der ersten Versprechen, welches man liest, wenn man das Internet nach telematikbasierten Versicherungen durchforstet....


img
Fahrbericht Mercedes S-Klasse

Schwebend durch Schwaben

In anderen Zeiten hätte diese neue S-Klasse wohl einen Tanz ums goldene Auto-Kalb ausgelöst. Doch die Zeiten sind nicht mehr so. Ein fantastisches Auto und Ausweis...


img
Toyota Mirai

Fortschrittliche Größe

Die zweite Generation des Toyota Mirai sieht nicht nur schicker aus als die erste, sie ist auch günstiger und kommt weiter.


img
Podcast Autotelefon

Sparwunder oder Mogelpackung auf Rädern?

Stefan Anker und Paul-Janosch Ersing unterhalten sich im Autotelefon-Podcast am Telefon über kleine und große Autos und alles, was dazu gehört. Die beiden Journalisten...