suchen
SUV-Modelle von Opel

Schalten oder schalten lassen

1180px 664px
Die Opel SUV-Modelle
©

Opels X-Modelle sind beliebt. Knapp jeder vierte Kunde ordert inzwischen ein entsprechendes Modell. Jetzt gibt es mehr Auswahl beim Antrieb.

Von Wolfgang Schäffer/SP-X

Opel erweitert das Antriebsangebot für seine X-Modelle. Im Grandland X ist nun der 1,5-Liter-Turbodiesel mit 130 PS ebenso wie der 177 PS starke Zweiliter-Selbstzünder mit einer Achtgang-Automatik zum Aufpreis von 2.300 Euro erhältlich. Damit kostet der kleinere Selbstzünder 30.220 Euro.

Die Fahrstufen sind passend zur Charakteristik des Motors abgestimmt. Übergänge zwischen den einzelnen Gängen sind selbst dann so gut wie nicht zu spüren, wenn der Gasfuß das Pedal zum Beschleunigen bis aufs Bodenblech durchdrückt. Das maximale Drehmoment von 300 Newtonmetern (Nm) trägt dazu bei, dass der 4,48 Meter lange Wagen kraftvollen Vortrieb entwickelt. Rollt das SUV ruhig dahin, schaltet die Automatik zügig nach oben, um bei möglichst niedrigen Drehzahlen den Verbrauch zu optimierten. 4,2 Liter gibt Opel nach der neuen WLTP-Messmethode an. Ein guter Liter mehr aber sollte für den Alltagseinsatz mit dem Grandland X kalkuliert werden. Noch im Juli bestellbar ist zudem ein weiterer Benzin-Motor. Der 1,6 Liter mit 180 PS soll Kunden überzeugen, die mehr Leistung als beim Basis-Benziner, aber keinen Diesel wollen.

Neu im Crossland X ist ein 1,2-Liter-Benzindirekteinspritzer, der mit 110 oder 130 PS angeboten wird. Für die höhere Leistungsstufe des Dreizylinders steht ausschließlich ein manuelles Sechsgang-Getriebe in der Preisliste (21.470 Euro), der kleinere Motor (21.070 Euro) ist zudem mit einer Sechsstufen-Automatik (22.520 Euro) zu haben. Der Motor hängt ausgesprochen gut am Gas, zieht dementsprechend auch durchaus kraftvoll durch. Unüberhörbar allerdings ist auch im 4,21 Meter langen Crossland X der blecherne Klang der drei Zylinder, der typisch ist für diese Art der Motorisierung. Der von seinen Abmessungen her kleinste Vertreter der Opel-SUV-Familie lässt sich ausstatten wie ein Großer. So kann der Wagen unter anderem mit Voll-LED-Scheinwerfern, Head-up-Display, einer 180-Grad-Panorama-Rückfahrkamera oder einem Parkassistenten geordert werden.

Allen X-Modellen gemein ist eine umfangreiche Palette von Assistenzsystemen. Allradantrieb gibt es aber optional nur im Mokka X. Beim Grandland X sorgt ein adaptives Traktionssystem für ausreichend Grip in den unterschiedlichen Fahrsituationen.

Spitzenposition in Europa

Opel Deutschland-Chef Jürgen Keller zeigt sich erfreut über den Absatz der X-Modelle: "Europaweit haben wir seit der Markteinführung für den Mokka X bisher 900.000 Bestellungen verzeichnet, beim Crossland X sind es 125.000 und beim Grandland X, der als letztes Familienmitglied auf den Markt kam, 85.000 Einheiten." Von Januar bis April habe die Marke die Spitzenposition in Europa im SUV-Segment besetzt.

In Deutschland entschieden sich nach Unternehmensangaben im ersten Halbjahr 2018 etwa 13.000 Käufer für den Mokka X, für den Crossland X 10.900 und für den Grandland X 8.700. Jeder vierte Käufer ordert inzwischen ein Fahrzeug der SUV-Baureihen.

360px 106px

Mehr

Mehr zum Thema SUV:

Modellplaner



Fotos & Videos zum Thema SUV

img

Cadillac Lyriq

img

Mini Countryman John Cooper Works (2021)

img

Nissan Ariya

img

Ford Bronco Sport (2021)

img

BMW iX3 (2021)

img

Audi Q4 Sportback e-tron Concept


Ihr Kommentar zum Artikel

© Copyright 2020 Autoflotte online

Schon gelesen? Die Top-Nachrichten

img
Leasinganbieter

Alphabet zieht Corona-Zwischenbilanz

Mit der Kampagne #StartTheRestart hat der Leasing- und Full-Service-Anbieter auf die Corona-Krise reagiert. Marco Lessacher, CEO von Alphabet International, blickt...


img
Landgericht Ingolstadt

Sammelklage gegen Audi abgewiesen

Für Zehntausende Einzelklagen im VW-Dieselskandal hat der BGH1 den Kurs vorgegeben. Bei den Sammelklagen steht ein höchstrichterliches Urteil noch aus. Eine ist...


img
Cadillac Lyriq

Mit Edel-SUV gegen Tesla und Co.

Cadillac will ein Stück vom Elektro-SUV-Kuchen abhaben. Wie das gelingen soll, zeigt nun ein Showcar. Bis zum Serienauto dauert es aber noch.


img
Kleinwagen

Das kostet der neue Hyundai i20

Hyundai hat den Basispreis für den neuen i20 scharf kalkuliert. Er bleibt knapp unter der 12.000-Euro-Grenze. Dafür ist die Ausstattung eben pur.


img
Webfleet/Geotab-Kooperation

Vier Milliarden Kilometer

Seit Juni liefern Webfleet Solutions und Geotab auf wöchentlicher Basis Zahlen und Updates zum Stand der gewerblichen Transportaktivitäten in Europa und in Nordamerika....