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VW-Dieselskandal

Fast 200.000 Kunden registrieren sich für Vergleichsangebote

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Im Abgas-Skandal hatten sich VW und der Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv) auf einen außergerichtlichen Vergleich geeinigt.
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Viele Teilnehmer der Diesel-Musterklage gegen VW sind an einem Vergleich interessiert. Je nach Modell und Alter des Fahrzeuges will der Autobauer zwischen 1.350 und 6.257 Euro zahlen.

Bei vielen Teilnehmern der Diesel-Musterklage gegen Volkswagen scheint das Interesse an einem schnellen Vergleich groß. Eine Woche nach dem Start hätten sich bislang nahezu 200.000 Betroffene auf der Vergleichsplattform des Konzerns registriert, teile der Autobauer am Freitag mit. "Nahezu 140.000 Kunden haben inzwischen den Vergleichsprozess vollständig durchlaufen und erforderliche Unterlagen zur Verfügung gestellt", sagte VW-Rechtsvorständin Hiltrud Werner.

Die Unterlagen würden geprüft, was bis zum 20. April abgeschlossen sein soll. Bis dahin können Kläger auch noch entscheiden, ob sie die individuellen Angebote annehmen wollen oder in Einzelklagen weiter für mehr Geld streiten. Erste Entschädigungen aus dem mühsam errungenen außergerichtlichen Vergleich zwischen VW und dem Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv) sollen vom 5. Mai an fließen. Beide Parteien gehen von rund 260.000 Berechtigten aus. Je nach Modell und Alter des Dieselautos will Volkswagen zwischen 1.350 und 6.257 Euro zahlen.

Die mögliche Gesamt-Entschädigungssumme wird mit 830 Millionen Euro beziffert. "Wir freuen uns, wenn Verbraucherinnen und Verbraucher die vom vzbv ausgehandelten Vergleichszahlungen attraktiv finden und den Dieselskandal so für sich nun endlich abschließen können", sagte Verbandsvorstand Klaus Müller. Am 5. Mai verhandelt der Bundesgerichtshof eine Einzelklage. Dabei könnte sich das Gericht dazu äußern, ob es Schadenersatzansprüche und eine Nutzungsentschädigung für angemessen hält.

Im September 2015 hatte Volkswagen nach Prüfungen von Behörden und Recherchen von Forschern in den USA Manipulationen an den Abgaswerten von Dieselautos zugegeben. Die Software bestimmter Motoren war so eingestellt, dass im tatsächlichen Betrieb auf der Straße deutlich mehr giftige Stickoxide (NOx) ausgestoßen wurden als in Tests. (dpa)

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