Bosch-Daimler-Kooperation: Eine Million E-Motoren bis 2020

14.07.2011 15:24 Uhr
Bosch hat jetzt das Produktionsziel für das Werk im niedersächsischen Hildesheim vorgegeben: Eine Million E-Motoren bis 2020.
© Foto: Bosch

Daimler und Bosch wollen mit ihrem neuen Gemeinschaftsunternehmen bis zum Jahr 2020 mehr als eine Millionen Elektromotoren bauen. Dieses Produktionsziel teilten die Partner am Donnerstag in Stuttgart zur Vorstellung ihrer neuen Elektroantriebs-Allianz mit. Rund 100 Mitarbeiter sollen zum Ende des Jahres ihre Arbeit in dem neuen Joint Venture aufnehmen. Anfang 2012 sollen die ersten E-Motoren gebaut werden. Gefertigt werde im niedersächsischen Hildesheim, wo Bosch bereits produziert. Der Entwicklungsstandort solle "in der Nähe der beiden Mutterhäuser im Raum Stuttgart" entstehen. Zum Einbau kommen die neuen Motoren anfangs in der neuen Generation des Smart "electric drive". Dieser Kleinstwagen fährt nur mit Strom, ist derzeit noch in der letzten Testphase und kommt nächstes Frühjahr auf den Markt. Darüber hinaus sollen die E-Motoren aus der Gemeinschaftsproduktion auch in Mercedes-Modellen zum Einsatz kommen, und zwar auch schon 2012. Zudem wird Bosch den Plänen zufolge die alternativen Antriebe auch an andere Automobilhersteller vertreiben dürfen. (dpa)

MEISTGELESEN


STELLENANGEBOTE


KOMMENTARE

SAGEN SIE UNS IHRE MEINUNG

Die qualifizierte Meinung unserer Leser zu allen Branchenthemen ist ausdrücklich erwünscht. Bitte achten Sie bei Ihren Kommentaren auf die Netiquette, um allen Teilnehmern eine angenehme Kommunikation zu ermöglichen. Vielen Dank!


NEWSLETTER

Newsletter abonnieren und keine Branchen-News mehr verpassen.


Autoflotte ist die monatlich erscheinende Fachzeitschrift für den Flottenmarkt im deutschsprachigen Raum. Zielgruppe in diesem wachsenden Markt sind die Fuhrpark-Entscheider in Unternehmen, Behörden und anderen Organisationen mit mehr als zehn PKW/Kombi und/oder Transportern. Vorstände, Geschäftsführer, Führungskräfte und weitere Entscheider greifen auf Autoflotte zurück, um Kostensenkungspotenziale auszumachen, intelligente Problemlösungen kennen zu lernen und sich über technische und nichttechnische Innovationen zu informieren.