DS No.7 (2026)
DS No. 7 als Erfolgsmodell im Portfolio
Neben Design und Komfort darf auch das Thema Raum nicht zu kurz kommen: Vorne sitzt man mit viel Luft um sich herum, hinten kann es für größer gewachsene Passagiere bei der Kopffreiheit etwas enger werden. Immerhin ist der hintere Türausschnitt größer geworden. Praktisch ist die Teilung der Rücklehnen im Verhältnis 40:20:40. Werden diese komplett umgeklappt, ist die Ladefläche nahezu eben. In jedem Fall sorgt das optionale Panoramadach für ein größeres Raumgefühl.
Mit 560 Litern bietet der neue Franzose ein respektables Gepäckabteil, auf einen Frunk verzichten die Franzosen allerdings. Das Ladekabel lässt sich in einem Fach unter dem Laderaumboden verstauen. An vier Klapphaken kann ein Gepäcknetz befestigt werden, um die Ladung zu sichern.
Auch beim Exterieur setzt DS auf Auffälligkeit: Hingucker sind vorne der beleuchtete Kühlergrill "DS Lumina Screen" und die Lichtsignaturen im V-Design. Das Heck wirkt kraftvoll, der Schriftzug "DS AUTOMOBILES" selbstbewusst. Sehr cool wirkt die Zweiton-Lackierung, die Motorhaube und Dach optisch vom Rest der Karosserie absetzt. Insgesamt sorgen viele scharfe Linien für einen sehr zackigen, aber stimmigen Auftritt. Oder, etwas anders formuliert: Der DS 7 sieht gegen den DS No. 7 alt aus.
DS No. 7: Motoren und Ausstattungen
Bei den Motorisierungen setzt DS ausschließlich auf elektrifizierte Antriebe, vor allem auf BEV-Varianten. Drei Leistungsstufen werden für den im italienischen Stellantis-Werk Melfi (insgesamt sollen 90 Prozent aller Fahrzeugteile aus Europ kommen) produzierten Crossover angeboten: von 168 kW/230 PS über 180 kW/245 PS bis zum Topmodell mit 257 kW/350 PS. Letzteres ist ausschließlich mit Allradantrieb erhältlich. Zwei Akkugrößen stehen zur Wahl: 73,7 kWh oder 97,2 kWh. Im besten Fall sind damit bis zu beeindruckende 740 Kilometer Reichweite möglich. Nicht ganz so beeindruckend ist die Ladegeschwindigkeit: Maximal 160 kW sind drin.
DS 8 (Fahrbericht)
Drei Ausstattungsniveaus bietet DS an, zudem können Kunden unter fünf verschiedenen Interieurs wählen. Optional gibt es nur noch wenige Pakete sowie das bereits erwähnte Panoramadach. Die meisten Funktionen lassen sich über den 18 Zoll großen Widescreen steuern. Rechenleistung und Reaktionszeit des Systems sollen sich verbessert haben. Charakteristisch für DS sind zudem die Pixelvision-Scheinwerfer. Diese für DS Automobiles typische Technologie kombiniert adaptives Kurvenlicht, adaptives Fernlicht, Abbiegelicht und Fernlichtassistent in einem Scheinwerfer.
DS No.7: Das sind die Preise
Preislich geht es bei stattlichen 56.300 Euro für den schwächsten frontangetriebenen DS No. 7 E-Tense FWD in der Ausstattung „Pallas“ los. Wer auf Allrad, große Batterie und maximale Leistung schielt, muss beim DS No. 7 E-Tense AWD Long Range mit mindestens 66.600 Euro rechnen. In höheren Ausstattungsniveaus liegt man dann bei knapp 80.000 Euro.
Deutlich günstiger ist der Mildhybrid mit 107 kW/145 PS, von dem man sich allerdings keine allzu großen Absatzhoffnungen macht: Hier müssen mindestens 47.700 Euro berappt werden.
Der DS No. 7 bleibt also ein bewusst extravagantes Angebot im Crossover-Segment: komfortabel, stilvoll und technisch stärker auf Elektromobilität ausgerichtet. Wer französischen Chic und viel Ausstattung sucht, bekommt ein eigenständiges SUV, allerdings zu selbstbewussten Preisen.