Neben einem Messestand in Haute-Couture-Optik und dem neuen Topmodell Delta Executive als Hingucker zeigt Lancia auf dem Genfer Autosalon die neuen Autogas-Vertreter Ypsilon und Musa mit Ecochic-Label. Angetrieben werden die Newcomer von einem 77 PS starken, speziell konzipierten 1,4-Liter-Bifuel-Triebwerk. Per Knopfdruck lässt sich von Autogas auf Benzin umschalten. Um Platz zu sparen, haben die Ingenieure von Fiat Powertrain Technologies (FPT) und Landi Renzo die ringförmige Autogas-Flasche in der Ersatzrad-Mulde verstaut. Die Reichweite: rund 1.300 Kilometer beim Lancia Ypsilon Ecochic – davon 425 Kilometer im reinen Flüssiggasbetrieb. Der Lancia Musa Ecochic soll im LPG-Modus 419 Kilometer und maximal knapp 1.200 Kilometer schaffen. Für die selbst entwickelte LPG-Anlage gilt die Lancia-Neuwagengarantie. Den CO2-Ausstoß beziffern die Italiener auf 119 g/km (Ypsilon) und 120 g/km (Musa). Konkrete Angaben zu Fahrleistungen und Verbräuchen hat der Importeur noch nicht gemacht. Gleiches gilt für den Marktstart in Deutschland und die Einstiegspreise. Delta: neuer Benzin-Direkteinspritzer Darüber hinaus hat Lancia den neuen, Euro-5-konformen 1.8 Di Turbojet (200 PS) im Messegepäck. Im Lancia Delta verbaut und serienmäßig mit einer neuen Sechsgangautomatik kombiniert, soll der Otto auf 100 Kilometern 7,8 Liter Sprit konsumieren (CO2-Ausstoß: 185 g/km). Bei 2.000 Touren stellt das Turbo-Aggregat 320 Nm bereit, der Sprint von null auf Tempo 100 gelingt dem Delta in 7,4 Sekunden, bei 230 km/h Spitze ist Schluss. (pn)