Mercedes bringt dieses Jahr eine neue Generation von Sechs- und Achtzylinder-Triebwerken auf den Markt und machen damit dem Ruf der Schwaben als Sparfüchse alle Ehre. Die Neuauflage des V8-Turbobenziners steht ganz im Zeichen von Downsizing. Während das Aggregat nun mit 4,7 Litern über 0,8 Liter weniger Hubraum verfügt, steigt durch den Einsatz eines Turboladers die Leistung des neuen V8 um zwölf Prozent auf insgesamt 435 PS und das Höchstdrehmoment von 530 Nm auf 700 Nm an. Im gleichen Zug soll, wie beim neuen V6, aber dank verbesserter Direkteinspritzung, Start-Stopp-Automatik und Schaltpunktanzeige der Verbrauch sinken. So genehmige sich der CL 500 künftig statt 12,3 Liter noch 9,5 Liter auf 100 Kilometern - analog dazu die CO2-Emissionen von vormals 288 g/km und jetzt 224 g/km. Auch den neuen V6 haben die Schwaben einer Leistungssteigerung von 34 PS auf 306 PS unterzogen. Das Aggregat schöpft wie bisher aus 3,5 Litern Hubraum, bringt es aber fortan auf ein maximales Drehmoment von 370 Nm (vorher: 350 Nm). Den Verbrauch konnte Mercedes eigenen Angaben zufolge um 24 Prozent drücken. Damit konsumiere der S 350 nun statt 10,0 Litern durchschnittlich 7,6 Liter und emittiert 177 g/km CO2. Ihren Einstand geben die neuen Motoren ab diesem Herbst im CL und kurz darauf in der S-Klasse sowie dem nächsten CLS. Mittelfristig will Mercedes sie aber auch in allen anderen Modellen verbauen. (sb)