Der überarbeitete Jeep Compass steht ab sofort bei den deutschen Händlern. Das Kompakt-SUV zeigte sich bereits Anfang März auf dem Genfer Salon runderneuert dem europäischen Publikum. Optisch nimmt der neue Compass deutliche Anleihen beim "Markenhäuptling" Grand Cherokee. Typisch Jeep sind die sieben Luftschlitze im Kühlergrill sowie die ausgestellten Radhäuser. Die Heckansicht lehnt sich an den Vorgänger an, ergänzt wird das Package durch LED-Leuchten und eine neu gestaltete Heckschürze. Die neue Basisversion kostet 21.176 Euro (netto), das Top-Modell ist für 26.723 Euro (netto) zu haben. Ans Interieur wurde ebenfalls Hand angelegt. Ein neues Sitzdesign und neue Oberflächenmaterialien sollen auch hier einen Touch des großen Bruders verströmen. Serienmäßig gibt es ein schlüsselloses Zugangssystem, eine Geschwindigkeitsregelanlage und getönte Scheiben ab der B-Säule. Angetrieben wird der sportliche Geländewagen von einem 156 PS leistenden Zweiliter-Vierzylinder-Benzinmotor mit einem maximalen Drehmoment von 190 Nm. Alternativ steht ein 2,4-Liter-Benziner mit 170 PS zur Wahl. Dieselseitig gibt es einen neuen 2,2-Liter-Motor mit 163 PS und einem maximalen Drehmoment von 320 Nm. Völlig neu ist hier der 2,1 Liter große Turbodiesel. Im Vergleich zu seinem 2,0 Liter großen Vorgänger verfügt dieser laut Importeur über 16 Prozent mehr Leistung sowie drei Prozent mehr Drehmoment. Auch die Anhängelast wurde von 1,6 auf zwei Tonnen erhöht. Die Amerikaner bieten den Compass erstmals auf Wunsch mit einem Frontantrieb an. Neuer Diesel für Grand Cherokee Für den Grand Cherokee gibt es auch einen neuen Diesel. Das drei Liter große Turbo-Triebwerk leistet 241 PS und verfügt über ein maximales Drehmoment von 550 Nm ab 1.800 Umdrehungen. Der Verbrauch soll bei 8,3 Litern je 100 Kilometer liegen, was CO2-Emissionen von 218 Gramm je Kilometer entspricht. Die Preise des Jeep Grand Cherokee starten mit dem Modell 3.0 CRD Laredo bei 35.546 Euro (netto). (rp/sn)