Stellantis Pro One, die globale Nutzfahrzeugsparte von Stellantis, bereitet eine groß angelegte Offensive im Nutzfahrzeuggeschäft vor. Bis 2030 will der Konzern elf neue Modelle einführen. Geplant sind sowohl Neuauflagen wichtiger Baureihen als auch zusätzliche Fahrzeuge für Segmente, die Stellantis bislang nicht abdeckt.
"Unser Ziel ist es, Stellantis Pro One als globale Referenz für Geschäftskunden und als weltweit führendes Unternehmen zu etablieren", sagte Emanuele Cappellano, COO für Enlarged Europe & European Brands und Global Head von Stellantis Pro One.
Ein zentraler Baustein der Strategie sind zwei neue Multi-Energie-Plattformen für mittelgroße und große Transporter. Auch in Südamerika, wo die Nutzfahrzeugsparte Stellantis Pro One neben Europa eine führende Marktposition einnimmt, soll das Angebot ausgebaut werden. Dort ist unter anderem eine überarbeitete Generation der Kleintransporter vorgesehen.
Zudem erhalten die Fiat-Ducato-Familie und ihre Schwestermodelle unter anderen Konzernmarken ein umfassendes Update. Ergänzend kündigt Stellantis zwei neue Elektromotoren an, die künftig in der gesamten Nutzfahrzeugpalette zum Einsatz kommen sollen.
Weiterhin im Fokus stehen die Pick-ups. In Südamerika werden die kleineren Fiat-Modelle Strada und Toro überarbeitet. Für Nordamerika ist der Marktstart des neuen Ram Rampage geplant. Darüber hinaus will Stellantis seine Full-Size-Pick-up-Baureihen grundlegend erneuern – von leichten und schweren Nutzlastversionen bis hin zu Chassis-Cab-Varianten. Zusätzlich sollen ein Elektro-Pick-up mit Range Extender, ein neues Spitzenmodell sowie ein mittelgroßer Ram-Pick-up das US-Portfolio erweitern.