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CVO Barometer 2015: So stärken Fuhrparks ihre Liquidität

Automatische Geldfrage: Wie viel bekommt man noch für seinen Leasingrückläufer. Der VMF-Restwertindikator gibt Antworten.
Im Fuhrpark regiert der Euro. Deshalb lohnt der Blick auf Finanzierungsalternativen.
© Foto: Schlierner/Fotolia

Finanzierungsalternativen wie Sale-and-Leaseback haben die meisten Flottenmanager noch nicht für sich entdeckt. Das sieht bei der Auslagerung von Serviceleistungen schon anders aus.


Datum:
25.08.2015
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Die Leasingsonderform Sale-and-Leaseback ist für die meisten Fuhrparks noch kein Thema. Wie das CVO Fuhrpark-Barometer 2015 zeigt, nutzen aktuell nur neun Prozent der Unternehmen mit mehr als 1.000 Angestellten die Liquiditätsvorteile der Finanzierungsform, bei Firmen mit 100 bis 999 Mitarbeitern sind es lediglich vier Prozent. In kleinen und mittelständischen Betrieben wird diese Variante noch gar nicht verfolgt.

Bei Sale-and-Leaseback (dt. Rückmietverkauf) verkauft ein Unternehmen seine Fahrzeuge aus dem Kauffuhrpark an die Leasinggesellschaft und least diese im Anschluss für die Nutzung zurück. Es entsteht ein Leasingvertrag. Dadurch, dass die Monatsraten als Betriebsausgaben abgesetzt werden können, sowie durch den Mittelzufluss aus dem Verkauf ergeben sich Liquiditätsvorteile.

Laut Sebastian Fruth, Sprecher für den CVO in Deutschland, dürften neue Finanzierungsformen zunehmend in den Fokus der Flotten rücken: "Die Fuhrparkmanager haben die Kosten stets im Blick (…). Es ist deswegen durchaus anzunehmen, dass sich der Trend zu alternativen Finanzierungsformen wie Sale-and-Leaseback in den kommenden Jahren weiter fortsetzen wird."

Ausgelagertes Tankmanagement mit größtem Einsparpotenzial

Im Gegensatz dazu ist das Outcourcing von Serviceleistungen in den Köpfen der Fuhrparkmanager bereits angekommen. Über alle Betriebsgrößen hinweg sehen die Flottenverantwortlichen bei der Auslagerung des Kraftstoffmanagements (inklusive Tankkarte) das größte Einsparpotenzial. Dies trifft laut Studie auf ein Viertel aller Firmen mit bis zu 100 Mitarbeitern sowie 23 Prozent aller Unternehmen mit mehr als 100 Beschäftigten zu. Daneben werden externe Dienstleister für die Bereiche Wartung und Verschleiß sowie Versicherungsmanagement geschätzt. Fruth: "Für kleinere Unternehmen mit bis zu 99 Mitarbeitern spielen zudem der Rund-um-die-Uhr-Service und das Unfallmanagement eine Rolle."

Der CVO ist eine unabhängige Expertenplattform für das Flottenmanagement, die 2002 von Arval und der Muttergesellschaft BNP Paribas initiiert wurde. Das jährlich erscheinende Fuhrpark-Barometer enthält 2014 die Ergebnisse der Befragung von mehr als 3.634 Flottenentscheidern in zwölf EU-Ländern. Die gesamte Studie kann kostenlos unter www.arval.de bezogen werden. (rp)

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