Energiekostenvergleich: E-Autos düsen allen davon

10.12.2025 15:38 Uhr | Lesezeit: 3 min
EnKosten Statista E-Auto
Pkws mit E-Antrieb sind bei den Energiekosten die mit Abstand günstigste Alternative
© Foto: Statista

Ob Kleinwagen oder Oberklasse: Elektroautos sind bei den Energiekosten unschlagbar günstig. Dank sinkender Strompreise bauen sie aktuell ihren Kostenvorteil weiter aus.

In Deutschland sind Elektroautos (BEVs) bezüglich ihrer Energiekosten die mit Abstand günstigste Alternative. Das geht aus einer Statista-Grafik hervor, die auf einer aktuellen Kostenauswertung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz basiert. In dieser wurden die Energiekosten für eine 100-Kilometer-Fahrt über verschiedene Antriebsarten und Fahrzeugsegmente hinweg verglichen. Für die Auswertung wurden die durchschnittlichen Verbrauchswerte der beliebtesten Modelle pro Klasse sowie die jeweils aktuellen Energiepreise vom August 2025 herangezogen.

Vorteile fast in allen Klassen: unter 5 Euro pro100 km

Demnach fahren BEVs sowohl im Kleinwagen- und Kompaktsegment als auch in der Mittel- und Oberklasse am günstigsten. Für eine 100-Kilometer-Strecke mit einem E-Auto aus dem Kleinwagen- bzw. Kompaktbereich fallen im Schnitt lediglich rund 4,97 Euro an. Im Vergleich zu einer Datenerhebung aus dem Mai 2025 zeigt sich vor allem beim Strompreis eine leichte Entspannung. Entsprechend sind die Fahrtkosten für Elektroautos zuletzt gesunken.

Alle Verbrennertypen liegen trotz teilweise verbesserter Effizienz weiterhin deutlich darüber. Benziner verursachen in allen Klassen sogar mehr als doppelt so hohe Energiekosten wie Stromer, während mit Diesel, Erdgas oder Autogas betriebene Pkw im Schnitt rund 50 Prozent höhere Kosten verursachen. Wer rein elektrisch fährt, ist am günstigsten unterwegs– unabhängig von der Fahrzeugklasse.

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KOMMENTARE

Max

12.12.2025 - 13:25 Uhr

Also Verbrauch von unter 5 Euro Strom im Durchschnitt für alle Fahrzeugklassen von E-Autos ist m.E. realitätsfremd. Im Ø benötigen die aktuellen BEVs um die ±20 kW/h auf 100 km, je nach Fahrprofil und Außentemperatur, bei um die 20°+ X auch deutlich darunter, aber bei unter 10° auch deutlich darüber.. selbst wenn ich an der eigenen Wallbox Netzstrom für 30 Cent/kW lade, komme ich bei 20 kW/h auf 6.-€ muss ich öffentlich laden oder gar schnellladen ( adhoc 0,50 - 1.-€/kW ) ist aktuell (noch) jeder gute Diesel günstiger oder geichwertig, das ist schade aber leider die Realität... Was viele auch nicht wissen oder bedenken ist, dass Kurzstrecke auch E-Autos absolut zum Nachteil werden, hier zwar weniger bzgl. Verschleiß am Motor, aber um den Akku auf Wohlfühltemperatur zu bringen muss auf den ersten Kilometern der Akku klimatisiert werden, was sich deutlich negativ auf den Verbrauch nieder schlägt das kostet schon mal 20-25 % weniger Reichweite im Winter da der Verbrauch massiv steigt. Kein Frage, elektrisch Fahren ist, für den es passt toll u. wahrscheinlich auch die Zukunft aber aktuell eben nicht immer günstiger als konventionelle Antriebe.


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