Knappe fünf Prozent. Das steht mit einem Minus davor als Jahresbilanz für den Flottenmarkt 2025 zugute. Diese knapp 870.000 Einheiten sind dennoch weiterhin eine imposante Zahl. Rot beherrscht die Liste der hiesigen Hersteller, wobei nur Porsche (-13,8 Prozent) und Opel (-27 Prozent) deutlich hinter dem Vorjahr liegen. Beachtenswert ist das zarte Wachstum bei Ford. Die Kölner legen gegenüber 2024 um mehr als elf Prozent zu.
In anderen Sphären ist BYD zuhause. Die Marke schwingt sich nicht nur weltweit zur neuen stromernden Nummer 1 auf, auch im schwierigen deutschen Flottenmarkt sind knapp 3.400 Einheiten eine Leistung. Das Volumen wurde damit mehr als vervierfacht. Xpeng wächst noch stärker und bringt mittlerweile 1.177 Einheiten in die Endabrechnung mit.
Top Ten Dienstwagen 2025
Bei beiden ist damit aber noch längst nicht das Ende der Fahnenstange erreicht. Stark performte etwa Leapmotor, was den Joint-Venture-Partner für Märkte außerhalb Chinas, Stellantis, freut. Denn der Neuling schießt auf ähnliches Niveau wie Xpeng empor (1.148 Einheiten). Für Tesla war es indes in vielerlei Hinsicht ein verlorenes Flottenjahr (von 14.241 auf 5.808 Einheiten).
Das sind die Flottenlieblinge 2025
Schauen wir auf die einzelnen Modellreihen. Die Top-Ten der Gesamtmodelle bildet zwar einerseits die Marktmacht des VW-Konzerns ab, aber es zeigt sich gleichzeitig eine bunte Vielfalt an Karosserievarianten: Kompakt- und Mittelklasse-Limousinen sowie Kombis sind die Basis, die mit SUVs ergänzt wird. Die ersten vier liegen leicht bis deutlich im Minus und tauschen deshalb untereinander die Plätze.
Der VW ID.7 schaffte es noch nicht an die Spitze. Er liegt auf Rang fünf mit dem größten Plus von fast 140 Prozent. Dafür überholte der Skoda Octavia seine VW-Brüder und sichert den Tschechen die Krone des Flottenkönigs. BMW punktet mit dem 5er (Rang sechs), der A6 bringt die Hoffnung nach Ingolstadt (Rang zehn). Ein Stern fehlt unter den Bestesellern 2025 ebenso wie ein Opel-Blitz.
KBA: Tesla stürzt ab
Der Absturz von Tesla wird am Model Y sichtbar. Zu den 10.526 Stück aus 2024 sind ein Jahr später nur noch 3.939 Neulinge dazugekommen. Unter den Importeursmodellen bilden sechs Skodas das Gros der Top Ten. Der Seat Leon auf Platz vier und der Cupra Formentor (Platz 7) ergänzen auch in dieser Sparte den starken VW-Konzern-Gesamteindruck. Volvos XC60 zeigt als Sechstplatzierter, dass Plug-in-Hybride noch funktionieren. Die Mini-Familie landet dank der treuen Fans - auch in den Fuhrparks - auf Rang zehn.