Große Fuhrparks gehen eher auf Shopping-Tour

01.08.2013 13:03 Uhr
Fünf Prozent der Befragten planen ihre Flotte binnen zwölf Monaten zu erweitern, drei Prozent wollen sie verkleinern.

Je größer die Flotte ist, desto investitionsfreudiger zeigen sich die Fuhrparkleiter. Der Marktbeobachter Dataforce befragte im ersten Halbjahr 17.627 Fuhrparks nach geplanten Neuanschaffungen oder Ersatzfahrzeugen. Das Ergebnis: Gerade einmal jede zwanzigste der Firmen plant in den nächsten zwölf Monaten, die eigene Flotte um mindestens ein Fahrzeug zu erweitern.

Wohingegen drei Prozent mindestens ein Flottenfahrzeug abgeben wollen. Ausgetauscht wird bei fast jedem dritten der Befragung – dies liegt auch im Trend zum Kilometer-Leasing begründet. Geleast wird vor allem von großen Fuhrparks. Bei gut 80 Prozent der Flotten mit mehr als 50 Einheiten ist das Fahrzeug geleast – in Fuhrparks mit weniger als zehn Einheiten (Kleinflotte) liegt der Anteil nur bei gut 50 Prozent.

Unter den Kleinflotten, zu welchen gut 41 Prozent der Befragten zählten, wollen nur 18 Prozent ihre Fahrzeuge austauschen. Im mittleren Segment (zehn bis 49 Fahrzeuge), dem gut die Hälfte der Befragten angehört, plant mehr als jeder dritte (35 Prozent) einen Pkw-Tausch, sechs Prozent wollen investieren. Die Fuhrparkleiter in Großflotten (ab 50 Einheiten) sind besonders rührig. 68 Prozent beschäftigen sich mit dem Fahrzeugtausch und für 13 Prozent stehen Flottenerweiterungen auf dem Plan. (rs)

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Autoflotte ist die monatlich erscheinende Fachzeitschrift für den Flottenmarkt im deutschsprachigen Raum. Zielgruppe in diesem wachsenden Markt sind die Fuhrpark-Entscheider in Unternehmen, Behörden und anderen Organisationen mit mehr als zehn PKW/Kombi und/oder Transportern. Vorstände, Geschäftsführer, Führungskräfte und weitere Entscheider greifen auf Autoflotte zurück, um Kostensenkungspotenziale auszumachen, intelligente Problemlösungen kennen zu lernen und sich über technische und nichttechnische Innovationen zu informieren.