Leute heute

30.06.2010 12:02 Uhr

Leute heute

Thomas Andresen,

Vorstandsmitglied der Autorola Group Holding A/S, hat zusätzlich zu seinen Aufgaben die Position des Geschäftsführers der Autorola Deutschland GmbH von Rainer Krösing übernommen, der das Unternehmen verlassen hat. Andresen wird zusammen mit Christof Malte Lapp, Director Key Account, Marcus Nissen, Director Operations, und Walter Möller, Director Finance, die Geschäfte in Deutschland leiten.

Simon Monks

bekleidet die neu geschaffene Position des Manager International Corporate Sales bei Mazda in Leverkusen. Zusammen mit einem weiteren Kollegen, den der Importeur in Kürze vorstellen will, soll Monks in vielen europäischen Ländern den Fahrzeugverkauf an Unternehmen ankurbeln. Die Hauptmärkte sind Deutschland, Belgien, Frankreich, Italien, die Niederlande, Spanien und Großbritannien. Zuvor war Monks bereits für Nissan und Toyota in den Bereichen Flotten, Leasing und Aftersales tätig.

Edwin de Jong

(42) hat bereits Anfang April die Geschäftsleitung Finanzen und IT bei LeasePlan Deutschland übernommen. Der Niederländer folgt auf Roelof Hansman, der zum gleichen Zeitpunkt die Geschäftsführung von LeasePlan Ungarn übernommen hat. Bei Leaseplan stieg Edwin de Jong bereits im Mai 2002 als Regional Controller für die Nordeuropa-Region ein. Ab Januar 2004 war er als Corporate Director Risk Management tätig und wurde ein Jahr später zum Senior Corporate Vice-President Risk Management befördert.

Rekordjahr erwartet

Die Deutsche Leasing Fleet hat ihren Bestand an gewerblichen Leasingverträgen in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2009/2010 deutlich ausgebaut.

Eine gute Entwicklung verzeichnet die Deutsche Leasing Fleet (DLF) bei den Neuverträgen in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2009/2010, das vom 1. Oktober des vergangenen Jahres bis Ende März gelaufen ist. Die Leasinggesellschaft toppt die Abschlüsse aus dem vergleichbaren Zeitraum des vorangegangenen Geschäftsjahres 2008/2009 um sieben Prozent, sodass der gesamte Bestand auf exakt 129.471 Fahrzeuge geklettert ist. „Dabei haben wir vor allem im relevanten Flottenmarkt ab 20 Fahrzeuge rund zehn Prozent hinzugewonnen. Und hier haben sich wiederum verstärkt Fuhrparks mit 200 bis 400 Fahrzeugen für uns entschieden“, sagt Michael Velte, Geschäftsführer der DLF.

Auf wesentlich größere Fuhrparkbetreiber will sich die Leasinggesellschaft auch nur eingeschränkt konzentrieren. Velte begründet: „Wir verfolgen damit unsere bisherige Strategie, insbesondere Fuhrparks mit mehreren Tausend Einheiten ausschließlich selektiv in den Fokus zu rücken und keine erhöhten Risiken zu minimalen Margen einzugehen.“ Dass er mit dieser Marschrichtung richtig liegt, bestätigen ihm Beobachtungen aus jüngster Zeit. Demnach gibt es inzwischen eine hohe Nachfrage dieser Großflotten nach alternativen Leasinggebern, weil bestehende Partner die Konditionen und Vermarktungsrisiken nicht mehr abbilden wollen oder können und sich zurückziehen würden.

Deshalb lautet bei DLF die Devise: Weiter so! „Das gilt unter anderem für die Anpassung der Restwertpolitik an veränderte Umfeldbedingungen, mit der wir schon 2006 begonnen haben. Schließlich wollen und werden wir auch dieses Geschäftsjahr mit einer auskömmlichen Rendite abschließen“, so Velte. Er fügt hinzu: „Ein weiterer Fokus liegt auf der Kundenbonität, bei der wir auf gesunde Risiken achten und deshalb keine Änderungen an der Risikokalkulation vornehmen müssen.“

Steigende TCO

Ein Dauerthema für Flottenbetreiber sind dagegen die steigenden Kosten in der TCO(Total-Cost-of-Ownership)-Betrachtung. Leasinggeber sind daher viel stärker gefordert, Mobilität mit Kosteneffizienz bestmöglich zu verbinden. Insbesondere in Motivationsfuhrparks mit Gehaltsverzichtsmodellen, bei denen das Budget in der Regel begrenzt und nicht erhöhbar ist, kann das eine Herausforderung sein. „Die Lösung lautet dann meist, gleiche Mobilität bei weniger Ausstattung der Fahrzeuge zur Verfügung zu stellen“, sagt Velte.

Ein Downsizing innerhalb der Modellpalette finde aber nicht statt. So setzt sich die Flotte der DLF zu über 70 Prozent aus den Fahrzeugen von Audi, BMW, Mercedes-Benz und Volkswagen zusammen. Etwa 20 Prozent rekrutieren sich aus Ford, Opel, Skoda sowie Volvo und die restlichen zehn Prozent aus den anderen Marken.

Auch eine Bewegung der Kunden hin zu den herstellernahen Leasinggesellschaften aufgrund subventionierter Servicepakete kann Velte unter den Kunden nicht feststellen. „Denn ein Nachlass von beispielsweise 50 Prozent bedeuten im Vergleich zu den Angeboten der herstellerunabhängigen Leasinggesellschaften oft nur 20 Prozent oder noch weniger, wenn man die tatsächlichen Leistungsinhalte gegenüberstellt. Kunden überlegen sich einen Wechsel daher sehr genau“, so der DLF-Geschäftsführer.

Er ist folglich optimistisch gestimmt, die Bücher des laufenden Geschäftsjahres mit einem neuen Rekord im Fahrzeugbestand schließen zu können und nach 125.000 Verträgen in 2008/2009 dieses Jahr die Marke von 130.000 zu knacken. a. Schneider

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Autoflotte ist die monatlich erscheinende Fachzeitschrift für den Flottenmarkt im deutschsprachigen Raum. Zielgruppe in diesem wachsenden Markt sind die Fuhrpark-Entscheider in Unternehmen, Behörden und anderen Organisationen mit mehr als zehn PKW/Kombi und/oder Transportern. Vorstände, Geschäftsführer, Führungskräfte und weitere Entscheider greifen auf Autoflotte zurück, um Kostensenkungspotenziale auszumachen, intelligente Problemlösungen kennen zu lernen und sich über technische und nichttechnische Innovationen zu informieren.