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Neues Forschungsprogramm: Stressfrei Rad und Auto fahren

Die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) hat ein neues Forschungsprogramm aufgestellt. 
© Foto: BASt

Um das Radfahren – insbesondere innerorts – sicherer zu machen, hat die Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) das Forschungsprogramm "Sicheres Radfahren in einem gemeinsam genutzten Straßenraum" aufgestellt. Ziel ist die Förderung des rücksichtsvollen Miteinanders im Straßenverkehr.


Datum:
03.06.2021
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Radfahren liegt im Trend. Kommunen, Länder und auch der Bund verfolgen das Ziel, den Anteil des Fahrradverkehrs als ökologische und gesunde Mobilitätsform weiter zu steigern. Damit kann die Förderung des Radverkehrs einen wesentlichen Beitrag beim Erreichen wichtiger verkehrspolitischer Ziele leisten: CO2-Emmissionen und innerstädtische Verkehrsprobleme werden verringert.

Radfahren findet in der Stadt in der Regel in einem gemeinsam genutzten Straßenraum statt. Dabei ist der zur Verfügung stehende Raum begrenzt und geprägt von einer Konkurrenz verschiedener Mobilitätsformen um entsprechende Verkehrsflächen. Es müssen Gesamtlösungen gefunden werden, die breite Zustimmung aller Verkehrsteilnehmer finden.

Verkehrsklima verbessern

Das Sicherheitsforschungsprogramm der BASt "Sicheres Radfahren in einem gemeinsam genutzten Straßenraum" greift diese Fragestellungen auf. Im Fokus des Forschungsprogramms stehen die Entwicklung und Erforschung von Maßnahmen zur Verbesserung des Verkehrsklimas, der Regelkenntnis, der Sichtbarkeit sowie des Schutzes von Radfahrern. Zum Einsatz kommen dabei unter anderem Technologien wie Virtual Reality.

Um infrastrukturelle Maßnahmen zur Förderung des Radverkehrs in Kommunen bestmöglich umsetzen zu können, müssen örtliche und verkehrliche Gegebenheiten frühzeitig mit einbezogen werden. In enger Zusammenarbeit zwischen der BASt und der Stadt Freiburg im Breisgau werden deshalb pilothafte Untersuchungen durchgeführt, mit dem Ziel das Konfliktpotenzial zwischen Rad- und Autoverkehr effektiv zu reduzieren.

"Ich bin davon überzeugt, dass wir gemeinsam – egal ob wir zu Fuß gehen, mit dem Rad oder im Auto unterwegs sind – dazu in der Lage sind, durch rücksichtsvolles Verhalten zur Sicherheit Aller entscheidend beizutragen", so Baubürgermeister Prof. Dr. Martin Haag, und er ergänzt: "Dieses Forschungsprogramm wird hierfür wichtige und richtungsgebende Erkenntnisse liefern. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit und auf die ersten Ergebnisse."

"Mit unserem Sicherheitsforschungsprogramm unterstützen wir die in 2019 begonnene Radverkehrsoffensive des BMVI", konstatiert Dr. Ingo Koßmann, Leiter der BASt-Abteilung Verhalten und Sicherheit. Auch er begrüßt die anstehende Zusammenarbeit: "Um den Radverkehr sicherer zu machen, müssen wir auch neue Wege ausprobieren. Mit der Stadt Freiburg haben wir hierfür einen kompetenten und engagierten Partner an unserer Seite." (dpa)

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