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Übernahme von Road Account: UTA stärkt Mautgeschäft

UTA kauft im Bereich Abrechnungslösungen für die Lkw-Maut zu.
© Foto: UTA

Der europäische Mautmarkt wächst dynamisch. Mit der Übernahme des Geschäftsbereichs Road Account von AirPlus International will der Tankkarten-Spezialist von dieser Entwicklung maßgeblich profitieren.


Datum:
20.11.2018
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Die Union Tank Eckstein GmbH baut ihre Position auf dem europäischen Mautmarkt aus. Der Tankkarten-Anbieter übernimmt das Kundenportfolio und den Mitarbeiterstamm des Abrechnungsspezialisten Road Account, der bislang zu AirPlus International gehörte. "Diese Akquisition ist ein weiterer wesentlicher Schritt auf unserem Wachstumskurs und stärkt unsere Marktposition in Europa signifikant", sagte UTA-Chef Volker Huber am Dienstag in Kleinostheim einer Mitteilung zufolge.

AirPlus bot bisher unter der Marke Road Account Abrechnungslösungen für die Lkw-Maut an. Künftig will sich das Unternehmen komplett auf sein Kerngeschäft Business Travel Management konzentrieren. Road Account wurde 2007 gegründet und erzielte im vergangenen Jahr mit 2.500 Kunden – insbesondere in Deutschland – sowie einem großen Vertriebsnetzwerk in Osteuropa ein Betriebsergebnis von mehr als vier Millionen Euro.

Zunächst wird Road Account seine Kunden wie gewohnt in vollem Umfang beliefern. Mit der Migration zu UTA sollen die Kunden dann vollumfänglich auf die entsprechenden Lösungen des neuen Eigentümers überführt werden. Künftig sollen sie auch dessen Komplettangebot rund um Treibstoff, Maut und Wartung nutzen können.

UTA ist nach eigenen Angaben die Nummer zwei in Europa in puncto Multi-Marken-Tankkarten, Maut- und Wartungslösungen. 2017 erwirtschaftete der Mobilitätsdienstleister, der Teil der französischen Edenred Gruppe ist, bereits mehr als 40 Prozent seines Umsatzes mit Maut und Vertrieb von weiteren Mehrwertdiensten. Europaweit können Kunden von einem Netzwerk mit nahezu 60.000 Partnern in 40 Ländern profitieren.

Geschäft mit großem Potenzial

Der europäische Mautmarkt wächst dynamisch. Das gilt insbesondere in Deutschland, wo sich das für Lkw kostenpflichtige Straßennetz aufgrund der kürzlich erfolgten Mauterweiterung auf sämtliche Bundesstraßen mehr als verdoppelt hat. Bis 2022 sieht das Bundesverkehrsministerium bei Mauteinnahmen ein Gesamtpotenzial von über sieben Milliarden Euro. 2017 waren es 4,8 Milliarden Euro. (red)

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