Verhandlungen: A.T.U sieht sich auf einem guten Weg

24.10.2013 11:29 Uhr
A.T.U arbeitet weiter an den neuen Strukturen
Bis zum Jahresende soll das neue Konzept für A.T.U stehen. Die bisherigen Verhandlungen liefen gut an.
© Foto: A.T.U

Die Werkstattkette A.T.U ist laut eigener Aussage einen entscheidenden Schritt in der Erarbeitung einer Lösung zur finanziellen und bilanziellen Sanierung des Unternehmens vorangekommen. Einer Mitteilung zufolge haben sich das Management, der Eigentümer Kohlberg Kravis Roberts & Co (KKR) sowie der größte Anleiheinvestor des Unternehmens auf ein Eckdatenpapier zu den grundlegenden ökonomischen Rahmenbedingungen eines umfangreichen bilanziellen Schuldenabbaus verständigt. Investoren wie Centerbridge Partners, L.P. (eine Private Equity Gesellschaft) und Fonds, die von Goldman Sachs Investment Partners geleitet werden, wollen den eingeschlagenen Kurs mittragen.

"Die Einigung markiert einen wesentlichen Meilenstein auf unserem Weg zu einer signifikanten Reduzierung unserer Schuldenlast. Ich freue mich sehr darüber, wie alle Beteiligten dafür seit dem Sommer an einem Strang gezogen haben", berichtet der Vorsitzende der Geschäftsführung von A.T.U, Hans-Norbert Topp und ergänzt: "Die grundlegende Einigung auf das Eckdatenpapier hat uns dem Abschluss einer Transaktion, die zum umfangreichen bilanziellen Schuldenabbau führen wird, ein großes Stück näher gebracht. Allerdings sind auch Konzessionen weiterer Finanzpartner von A.T.U erforderlich und eine ganze Reihe von Teilprojekten des Prozesses läuft weiter. In den vergangenen Wochen ist deutlich geworden, dass sich alle Beteiligten sehr für eine Lösung engagieren. Daher sind wir auch optimistisch, die Transaktion erfolgreich abzuschließen."

Der Restrukturierungsprozess hat laut Topp keine Auswirkungen auf die Kunden und Lieferanten, die Liquiditätsausstattung des Unternehmens sei gesichert und die Bevorratung für das Wintergeschäft laufe nach Plan. Noch im vierten Quartal sollen die Verhandlungen abgeschlossen werden. (red)

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