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VMF-Dialog: Fuhrparkbetreiber müssen Trends im Blick haben

VMF-Vorstandsvorsitzender Michael Velte (r.) dankt Ford-Chef Bernhard Mattes für den Informationsaustausch.
© Foto: Wolfgang Eck


Datum:
02.06.2015
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"Wir werden natürlich das Thema Konnektivität weiter treiben und damit auch über die Fahrassistenzsysteme zum teilautonomen Fahren eine ganze Menge mehr machen", beschrieb Mattes den Fahrplan der nächsten Jahre auf der VMF-Verbandstagung im Rheingau. Außerdem arbeite sein Unternehmen weiter an der Verbesserung der Kraftstoffverbräuche, um unter anderem die gesetzten CO2-Ziele zu erreichen. "Das kommt unseren gemeinsamen Kunden durch geringere Total Cost of Ownership zu Gute bei gleichzeitigem Fahrspaß", sagt der Diplom-Ökonom.

Immer nur mehr Autos zu verkaufen sei auf Dauer kein erfolgsversprechender Ansatz mehr. "Die gesellschaftlichen Entwicklungen machen deutlich, dass wir künftig smartere Lösungen als heute brauchen. Wir sehen die Integration von Automobilherstellern in übergreifende, individuelle Mobilitätskonzepte", sagt Mattes. Als visionäres Beispiel nannte der Ford Deutschland-Chef Busse, in die zwei bis vier Kabinen integriert sind, die sich am Stadtrand ausklinken und alleine in die Gebiete weiterfahren, wo keine Buslinie hinfährt.

Die Weiterentwicklung des autonomen und teilautonomen Fahrens und der intelligente Umgang mit Fahrzeugdaten sind fuhrparkrelevante, wichtige Themen – vom Notrufassistenten bis zum Vorlesen von SMS-Nachrichten. In Bezug auf den Datenschutz versicherte Mattes auf Rückfrage den VMF-Mitgliedern, dass zuordenbare Kundendaten in seinem Unternehmen nur mit Zustimmung genutzt werden.

Mit den Herstellern im Dialog

Der Ford-Chef sieht in der Zusammenarbeit mit den herstellerunabhängigen Gesellschaften des VMF klare Vorteile. "Hier kommt viel Expertise zusammen. Uns wird rückgemeldet, wo noch Bedarf besteht, wo wir noch etwas tun können. Und wir können diesen Input nutzen, um unsere Angebote entsprechend zu gestalten", sagte Mattes.

"Für uns ist es wichtig, dass unseren gemeinsamen Kunden die Fahrzeuge empfohlen werden, die optimal zu ihrem Einsatz und den Rahmenbedingungen passen. Die Prozesse, die Qualität und die Konditionen sind wichtig. Die Marke, die das am besten erfüllt, soll sich durchsetzen. Welche das ist, spielt für uns als neutrale Leasinggeber und Fuhrparkberater zunächst keine Rolle", so Michael Velte, Vorstandsvorsitzender des VMF und Geschäftsführer der Deutschen Leasing Fleet.

Die Hersteller müssen sich über mehr als nur Innovation, Antriebe oder Leichtbau Gedanken machen. Für alle Player im Fuhrparkmarkt ist entscheidend, sich den ändernden Rahmenbedingungen, Wünschen und Verhaltensweisen seitens der Nutzer zu stellen. Sowohl Ford als Hersteller, als auch der VMF mit seinen unabhängigen Fuhrparkmanagementgesellschaften tun das im Interesse ihrer gemeinsamen Kunden. (af)

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