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Infineon-Mitarbeiter teilen Flotte

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Schieben den Teilenprozess an: Peter Mangstl (Alphabet; v.l.n.r.), Michael Förster (Infineon-Mitarbeiter), Heiko Köhler (Infineon Dresden Mobilitätsteam), Gernot Loibnegger (Leiter Infineon Dresden Mobilitätsteam), Manuela Schweitzer (Mobility Service Management Infineon) und Joseph Trabold (Alphabet) hinterm BMW.
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Der Chiphersteller führt das Corporate-Carsharing-Modell des Leasinggebers nun auch in Dresden ein. Das sogenannte AlphaCity können die Mitarbeiter der ehemaligen Siemens-Tochter nun an vier Standorten nutzen.

Alphabet bringt Corporate Carsharing in das Dresdner Infineon-Werk, teilte die BMW-Tochter gestern mit. Für den Anfang stellt die Leasinggesellschaft ein BMW 1er und ein BMW 3er Touring als Poolfahrzeuge bereit, die mit der AlphaCity-Technologie ausgerüstet sind. Die Technik ermöglicht das Carsharing im Unternehmen, welches Alphabet auf Leasing-Basis anbietet.

Infineon-Mitarbeiter sollen auf die Autos für Kunden- und Lieferantentermine flexibel und unbürokratisch zurückgreifen können. Aber auch Dienstreisen zu den Infineon-Standorten wie München und Regensburg sehe man vor, heißt es. Alphabet hebt noch ein Plus für die Mitarbeiter heraus: Die Fahrzeuge stehen am Wochenende und nach Feierabend auch für Privatfahrten bereit.

"Dank der intelligenten Technologie ist AlphaCity als zusätzliche Mobilitätsoption auf vielen Kurz- und Mittelstrecken eine kostengünstige Alternative zu Taxi und Mietwagen", erklärt Dr. Gernot Loibnegger, Leitung Mobilitätsteam Infineon Technologies Dresden. "Die Mitarbeiter buchen die Fahrzeuge ganz einfach selbst. Am Ende werden die Kosten automatisch der entsprechenden Kostenstelle oder der privaten Kreditkarte zugerechnet."

Im Intranet buchen
Möglich machen das ein Telematik-System von Alphabet sowie eine eigene Fleet-Management-Plattform. Die Mitarbeiter erhalten bei der Registrierung einen RFID-Chip auf ihren Führerschein. Damit können sie die Fahrzeuge öffnen und starten. Die Buchung erfolgt online -  im Intranet oder über eine AlphaCity App.

Insgesamt stehen bei Infineon 19 Autos an den Standorten Neubiberg, Warstein, Regensburg und nun auch Dresden bereit. Laut Hersteller nehmen die Mitarbeiter das Angebot sehr gut an: 1.600 registrierte Fahrer haben bereits mehr als eine Million Kilometer zurückgelegt. Davon machen Privatfahrten 21 Prozent aus. "Infineon war Kunde der ersten Stunde. Gemeinsam haben wir wichtige Erfahrungen gesammelt, die uns dabei geholfen haben, das Produkt ständig weiterzuentwickeln", berichtet Marco Lessacher, Vorsitzender der Geschäftsführung bei Alphabet, über die Zusammenarbeit.

Ein BMW ActiveE befindet sich in der Carsharing-Flotte des Chipherstellers. Drei ausgelieferte BMW i3 sollen bis Herbst 2014 die AlphaCity-Technologie nachgerüstet bekommen. "Die Kombination mit Elektromobilität macht Carsharing noch wirtschaftlicher und umweltfreundlicher", glaubt Lessacher. (kak)

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