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CO2-Grenzwerte

Ford bildet Emissions-Pool mit Volvo

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Wegen Problemen mit der Plug-In-Variante des Kuga erreicht Ford in diesem Jahr seine CO2-Ziele nicht.
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Aufgrund zu hoher CO2-Flottenwerte hatte Ford Ende Oktober angekündigt, sich einem CO2-Pool anzuschließen. Mit Volvo wurde dafür nun ein Partner gefunden.

Ford wird sich mit der Volvo Car Corporation zu einem so genannten CO2-Pool zusammenschließen. Das teilte der Hersteller heute gegenüber AUTOHAUS mit. Grund dafür ist, dass Ford die verschärften EU-Vorgaben zu den Klimagasemissionen seiner Pkw-Fahrzeugflotte in diesem Jahr nicht mehr aus eigener Kraft erreichen kann.

Beim CO2-Pooling schließen sich Unternehmen mit hohem Flottenausstoß und solche mit niedrigen Werten zusammen. Für die Emissionsgrenzwerte zählt dann der Durchschnittswert der im Pool befindlichen Fahrzeugflotten. Auf diese Weise können Hersteller mit eigentlich zu hohen Werten, Strafzahlungen vermeiden.

Eigentlich hatte Ford ausgehend von seinen Produkt- und Produktionsplänen damit gerechnet, trotz der Einschränkungen durch die Corona-Pandemie die Emissionsziele in diesem Jahr zu erfüllen. Dass das nun doch nicht klappt, liegt nach eigenen Angaben an den aktuellen Problemen mit der Antriebsbatterie des Kuga PHEV, die zu einem Auslieferungsstopp geführt haben (wir berichteten).

Bereits Ende Oktober hatte Ford deshalb angekündigt, einem „offenen Pool“ mit anderen Herstellern beizutreten. Das ist nun geschehen.

In der Nutzfahrzeugsparte von Ford ist die Situation indes genau umgekehrt: Die Flottenziele für leichte Nutzfahrzeuge werden voraussichtlich übertroffen. Gegenüber AUTOHAUS bekundete Ford daher die Absicht, selbst einen „offenen Pool“ zu bilden, dem sich andere Hersteller mit zu hohen Emissionen anschließen können. (aw)

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