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Daimler und BMW

Carsharing-Fusion unter Auflagen

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Unter anderem sollen die Angebote von Car2Go und DriveNow gebündelt werden.
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Die EU-Wettbewerbshüter haben den Zusammenschluss der Carsharing-Dienste von Daimler und BMW unter Auflagen erlaubt. Die Autokonzerne müssen für offene Programmierschnittstellen sorgen.

Im März hatten Daimler und BMW angekündigt, ihre neuen Mobilitätsdienste gemeinsam von Berlin aus steuern zu wollen. Nun hat die EU-Kommission grünes Licht gegeben – unter gewissen Bedingungen. Die beiden Unternehmen hätten ausreichende Zusagen gemacht, um die Wettbewerbsbedenken auszuräumen, teilte die EU-Kommission am Mittwochabend mit.

Die beiden Autohersteller wollen ihr Carsharing und ihre Mobilitätsdienste zusammenlegen, um sich die Kosten zu teilen und schneller zu wachsen. Die Fusion ist zudem eine Kampfansage an Uber und andere Technologiekonzerne. Das neue Unternehmen soll eine Reihe von Angeboten bündeln, etwa die Carsharing-Anbieter Car2go und DriveNow, die Taxi- und Mobilitäts-Apps Mytaxi und Moovel von Daimler sowie die Park- und Elektroauto-Ladedienste von BMW.

Beim Carsharing würde es jedoch in sechs Städten - Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Köln, München und Wien - zu wettbewerbsrechtlichen Problemen kommen, befand die EU-Kommission.

BMW und Daimler müssen nun künftig auch anderen Anbietern von Mobilitätsapps Zugang zu ihren Programmierschnittstellen gewähren, sodass auch diese die Carsharing-Dienste der beiden anzeigen können. Außerdem müssen andere Anbieter von kurzzeitigen Autovermietungen Zugang zur Mobilitätsapp Moovel erhalten. (dpa)

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