Kia baut die europäische K4-Baureihe aus und bringt den Kompaktwagen als Kombi auf den Markt: Der rund 4,70 Meter lange K4 Sportswagon folgt der Designphilosophie "Opposites United" und wirkt mit seiner gestreckten, stärker auf Alltagstauglichkeit ausgelegten Silhouette deutlich funktionaler als die Schrägheckversion.
Mit der verlängerten Karosserie und den klassischen Kombi-Proportionen rückt die Variabilität in den Mittelpunkt. Der Gepäckraum fasst je nach Ausführung (Benziner ohne 48V) bis zu 604 Liter – das sind 166 Liter mehr als beim K4 Hatchback. Damit positioniert Kia den Sportswagon im Kombi-Umfeld neben Modellen aus dem C- und D-Segment. Der Radstand von 2,72 Metern soll zudem großzügige Beinfreiheit im Fond sowie eine effiziente Raumausnutzung ermöglichen.
Kia K4 Sportswagon
Antriebsseitig setzt Kia auf mehrere Turbobenziner in Kombination mit Schalt- und Automatikgetrieben. Den Einstieg markiert ein 1,0 T-GDI mit 85 kW/115 PS und Sechsgang-Handschaltung. Optional ist der Dreizylinder auch als 48-Volt-Mildhybrid erhältlich, dann in Verbindung mit einem Sieben-Stufen-Doppelkupplungsgetriebe (DCT).
Als Topmotor dient ein 1,6 T-GDI in zwei Leistungsstufen: 110 kW/150 PS oder 132 kW/180 PS, jeweils serienmäßig mit Sieben-Stufen-DCT. Bis Ende des Jahres soll außerdem ein Vollhybrid das Angebot ergänzen.
Kia K4 Sportswagon: Smartwatch als Schlüssel
Im Innenraum übernimmt der K4 Sportswagon das moderne Cockpit des Schräghecks. Das breite Panoramadisplay kombiniert zwei große Bildschirme für Kombiinstrument und Navigation (je 12,3 Zoll) mit einem Touchscreen (5,3 Zoll) für die Klimasteuerung.
Kernstück des Infotainments ist das Connected Car Navigation Cockpit, das Navigation, Multimedia und Fahrzeugeinstellungen in einer einheitlichen Oberfläche bündelt. Optional steht ein KI-Assistent bereit, der die Sprachbedienung erweitert. Zu den weiteren Features zählen Digital Key 2.0 (Smartphone/Smartwatch als Schlüssel), ein Premium-Soundsystem sowie eine umfangreiche Auswahl an Fahrerassistenzsystemen.
Produziert wird der K4 Sportswagon im Kia-Werk im mexikanischen Pesquería (Bundesstaat Nuevo León). Ein Preis für Europa steht noch aus.