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Facelift für Mazda 2 und CX-3

Minimale Modifikationen

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Mazda hat zwei kleinen Modellen ein Facelift verpasst.
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Mazda hat seine kleine Baureihen 2 und CX-3 moderat geliftet. Sehen kann man das auf den ersten Blick nicht.

Von Patrick Broich/SP-X

Wer sich für einen Kleinwagen oder ein entsprechend segmentiertes SUV der Marke Mazda entscheidet, bekommt zwischen 10.831 Euro (Mazda 2 Basismodell) und 25.453 Euro netto (CX-3 in teuerster Ausstattung mit Allrad) exakt die gleichen Produkte, wie es Ende 2014 der Fall war, als die Reihen 2 und CX-3 debütierten. Sprich: Der Hersteller hat auf optische Retuschen verzichtet. In einer Leistungsspanne von 55 kW / 75 PS bis 110 kW / 150 PS ist man hier bodenständig unterwegs – das spiegeln auch die Verbräuche wider, die zwischen 3,4 und 6,3 Litern/100 km im gemittelten NEFZ rangieren.

Wer aber beispielsweise im CX-3 zur "Sportsline" greift und dann auf das serienmäßige Headup-Display blickt, bekommt alle relevanten Daten ab sofort in Farbe und besserer Auflösung – selbiges gilt für die erweiterte Infotainment-Einheit beim Mazda 2. Darüber hinaus haben die Japaner bei den Assistenten nachgeschärft. Der autonome Stopper agiert beim CX-3 nun bis 80 km/h und erkennt sogar Fußgänger. Wer die Wandlerautomatik wählt, kann einen Radar-Tempomat wählen, der das Auto analog zum vorausfahrenden Fahrzeug verzögert. Und Mazda 2-Kunden werden vor Beulen geschützt – wer einem Hindernis beim rückwärtigen Rangieren zu nahekommt, wird nämlich zwangseingebremst.

Der Antriebstrang sämtlicher Motorvarianten erhält nun das so genannte G-Vectoring, bei dem der Rechner Einfluss auf die Motorsteuerung nimmt. So wird über die Lastregelung nahezu unmerklich jener Kurs unterstützt, den der Fahrer mit der durchaus präzise agierenden Servolenkung einschlägt.

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Fahrdynamik ist übrigens eine Eigenschaft, die sowohl 2 als auch CX-3 bieten. So liefert der recht zivilisiert klingende Diesel mit 77 kW / 105 PS in Sachen Vortrieb schon ansehnliche Ergebnisse beispielsweise beim Mazda 2 – der ist zwar recht exotisch, aber unbedingt eine Probefahrt wert. Hier machen sich die 220 Nm Drehmoment bemerkbar, mit denen der genügsame 1,5-Liter den Kleinwagen aus dem Tourenkeller heraus (1.600 Umdrehungen) füllig in Fahrt bringt.

Dynamik und Komfort

Benzinerseitig setzt Mazda weiterhin auf Saugmotoren. Selbst wenn man sich für den 110 kW / 150 PS starken CX-3 entscheidet, sollte die Kurbelwelle ordentlich rotieren, um den Japaner hurtig sprinten zu lassen. Der Blick in das Datenblatt bestätigt den Eindruck – die maximale Zugkraft von 204 Nm steht erst kurz vor der 3.000er-Marke zur Verfügung. Ob man nun zum etwas kopflastigen Selbstzünder greift, der Vielfahrern Unterhaltskosten spart oder zum leichtfüßigen Otto – es gibt in jedem Fall eine ausgewogene Mischung zwischen Dynamik und Komfort.

Wer es komfortabler mag und nicht so streng auf jeden Euro schauen braucht, dem sei der CX-3 ans Herz gelegt, der auch praxistauglicher ist. So bietet er mit fast 1.300 Litern bei umgeklappten Lehnen schon ein properes Ladevermögen. Der Mazda 2 dagegen ist ein schicker Stadtflitzer mit umfangreicher Fahrerassistenz und besticht durch noch kompaktere Abmessungen (4,06 zu 4,28 Meter) vor allem in der City, in der er sich wohl fühlt. Für den modifizierten CX-3 gibt es noch ein kleines Luxus-Schmankerl. Gegen 1.200 Auto Aufpreis kommt der Käufer in den Genuss elektrisch verstellbarer Memory-Sitze, lederbezogen, versteht sich. Da weht doch dann glatt ein Hauch Oberklasse durch den Kleinwagen-Allrounder.

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