suchen
Fahrbericht Mercedes A-Klasse 4Matic

Besser auf allen Vieren

15
1180px 664px
Der Allradantrieb mit Lamellenkupplung kann bei winterlichen Verhältnissen überzeugen.
©

Während immer mehr SUV ohne Allrad die Straße bevölkern, gibt es selbst in der Kompaktklasse den Bedarf nach Modellen mit Traktionsvorteil. Die neue A-Klasse spielt diesen jedenfalls richtig gut aus.

Von Patrick Broich/SP-X

Im Zusammenhang mit der neuen Mercedes A-Klasse denkt wohl kaum jemand an Fahrten in grobem Gelände. Bei dem Kompaktwagen spielt der nun optional erhältliche Allradantrieb an anderer Stelle seine Überlegenheit aus: Auf nassen oder verschneiten Straßen und in schnellen Kurven kann der dynamische Allrader überzeugen.  

Denn sobald es den hinteren Pneus an Traktion mangelt, sorgt bei den 4Matic-Versionen eine blitzschnell arbeitende Lamellenkupplung im Verteilergetriebe dafür, dass der Hinterachse Moment zugewiesen wird. Dadurch gewinnt der Kompakte an Stabilität, was ihn schneller werden lässt in der Kehre. Das System unterstützt das elektronische Stabilitätsprogramm nach Kräften und gibt dem Fahrer vor allem auf nassen Straßen ein Plus an Sicherheit.

Die Allradversionen von A 220 und A250 fühlen sich exakt so graziös an wie ihre Frontantriebs-Pendants, von der Technik unter dem Blech bekommt man nur indirekt etwas mit. Zum Beispiel in Form des Traktionspotenzials beim vollen Herausbeschleunigen aus einer engen Kehre. Und gerade mit dem 250er mit 165 kW / 224 PS bereiten Beschleunigungsorgien so richtig Spaß. Die Werksangabe von 6,2 Sekunden für den Standardsprint auf 100 km/h nimmt man ihm sofort ab, der 4x4 hat Biss in jeder Lebenslage.

Bildergalerie

Auch der volksnähere 220er kann überzeugen

Fast noch ein bisschen beeindruckender wirkt der A 220 4Matic. In der Praxis wirkt der volksnähere 220er kaum weniger giftig. Der 140 kW / 190 PS starke Vierzylinder (ebenso ein Zweiliter) zerrt und schiebt mächtig, die virtuelle Tachonadel steht hier nach knapp unter sieben Sekunden auf 100 km/h. Mit einem Basispreis von 30.314 Euro netto (zu 32.490 Euro netto für den A 250 4Matic) ist er zwar ebenfalls kein Sonderangebot. Doch dem ein oder anderen bodenständigen Kunden, der keinesfalls in den Verdacht geraten will, ein Fast-Topmodell zu fahren, dürfte diese Version näher liegen.

Auf 4,42 Metern bietet der Kompakte recht viel Platz auf den auf Wunsch klimatisierten Sitzen und auch sonst jede Menge Luxus wie beispielsweise feine Rindshaut, wertige Soundanlage oder elektrische Helfer für die Sitzverstellung. Auch wenn die Hightech-Spracherkennung des jungen Sterns den sorgfältig formulierten Befehlen manchmal so überhaupt nicht folgen will, ist das Infotainment mit 10,25 Zoll-Touchscreen unter dem Strich doch eine feine Sache. Unter der Fülle an Funktionen finden sich so banale Features wie die Möglichkeit, das zweifelsohne schick-dezente Ambientelicht in 64 verschiedenen Farben leuchten zu lassen ebenso wie Praktisches: So kann das Navigationssystem die Pfeile für die Lotsenführung neuerdings in situativ eingeblendete Live-Bilder integrieren, um komplexe Abbiege-Szenarien deutlicher hervorzuheben. Ablenken lassen sollte man sich von diesem Gimmick aber nicht. Schließlich benötigt der leistungsstarke Antriebsstrang der 4Matic-Modelle die volle Konzentration.

360px 106px

Mehr

Mehr zum Thema Mercedes-Benz:




Autoflotte Flottenlösung

Mercedes-Benz Connectivity Services GmbH

Siemensstraße 7
70469 Stuttgart

Tel: +49 711 17 39012

E-Mail: connect-business@daimler.com
Web: www.connect-business.net


Fotos & Videos zum Thema Mercedes-Benz

img

Mercedes-AMG GT 4-Türer Coupé

img

Mercedes EQT Concept

img

Mercedes EQS

img

Mercedes EQS

img

Mercedes-Benz CLS / CLS 53 AMG (2022)

img

Mercedes-Benz Citan II - Prototyp


Ihr Kommentar zum Artikel

© Copyright 2021 Autoflotte online

Schon gelesen? Die Top-Nachrichten

img
Medien

Audi zieht Verbrenner-Ausstieg vor

Noch gut zehn Jahre wollen die Ingolstädter Modelle mit Benzin und Dieselmotoren anbieten. Danach soll der Wandel zur Elektromarke abgeschlossen sein.


img
"Wertmeister 2021"

Deutsche Dominanz gebrochen

Die Importmarken haben beim Restwert aufgeholt – in vielen Klassen liegen ihre Modelle im Spitzenfeld. Und auch das preisstabilste Auto kommt aus dem Ausland. 


img
E-Auto-Studie

Tesla-Fahrer sind am zufriedensten

Eine Untersuchung des Marktforschungsunternehmens Uscale zeigt, dass die Zufriedenheit von E-Auto-Fahrern mit ihrem Fahrzeug deutlich variiert. Am häufigsten Kritik...


img
Sixt und Siemens intensivieren Partnerschaft

Neue Mobilitätslösung für Mitarbeiter

Sixt und Siemens verbindet eine langjährige Partnerschaft. Diese vertiefen die beiden Konzerne nun mit dem neuen Produkt "Sixt Longterm Flex", das den Siemens-Mitarbeitern...


img
Tesla-Ladesäulen

Scheuer für Öffnung für andere E-Autos

Verkehrsminister Scheuer macht sich dafür stark, dass die Bestandsinfrastruktur für Ladesäulen für E-Autos geöffnet wird. So soll Tesla seine "Supercharger" auch...