suchen
Neuer VW Passat für die USA

Ab durch die Mitte

8
1180px 664px
Der Passat spielt für VW auf dem US-Markt eine wichtige Rolle.
©

In Europa hat er kräftig Gegenwind. Doch in den USA wäre das Geschäft für VW ohne den Passat kaum denkbar. Deshalb geht die Limousine dort jetzt in die nächste Generation.

Von Benjamin Bessinger/SP-X

Der amerikanische VW-Chef Scott Keogh hat gut lachen. Denn trotz der Nachwehen des Dieselskandals, geht es für die Niedersachsen in den USA wieder deutlich bergauf. Und vieles spricht dafür, dass Keogh auch 2019 die Stirn nicht in Falten legen muss. Nicht umsonst beginnt er das Jahr in Detroit mit einer wichtigen Premiere und lässt einen neuen Passat vom Stapel.

Die Limousine ist für VW in Amerika besonders wichtig. Erstens, weil sie das erste Auto aus dem neuen Werk in Chattanooga war. Und zweitens, weil der Passat zum ersten Mal konsequent für die amerikanischen Bedürfnisse entwickelt wurde. So war er vielleicht nicht ganz so ausgefuchst wie die deutsche Variante, nicht so vornehm und nicht so ambitioniert, dafür aber bot er deutlich mehr Auto für deutlich weniger Geld.

Bildergalerie

Diesen Weg gehen die Niedersachsen bei der zweiten Generation des US-Modells konsequent weiter. Obwohl jedes Blechteil neu ist, wechseln sie nicht auf den Modularen Querbaukasten, sondern bleiben bei der alten und deshalb günstigeren Plattform. Und sie verzichten auf ebenso teure wie verspielte Extras wie die digitalen Instrumente. Stattdessen gibt es innen neben einem frischen Stil mit etwas mehr Finesse einen neuen, größeren Touchscreen hinter Glas und außen ein Design, das mit dem riesigen Kühlergrill des Atlas von einem neuen Selbstbewusstsein zeugt.

Assistenzsysteme sind teils Serie, teils aufpreispflichtig

Außerdem hat VW die Ausstattung auf Vordermann gebracht und eine Reihe von Assistenzsystemen nachgerüstet: LED-Scheinwerfer, Notbremsassistent und Totwinkel-Kontrolle sind jetzt Standard und eine automatische Abstandsregelung oder eine aktive Spurführung zumindest gegen Aufpreis erhältlich. Genau wie die beheizten Rücksitze oder die intelligenten Scheinwerfer.

Einen Preis für das neue US-Modell hat VW zwar noch nicht genannt. Doch egal wie viel die Niedersachsen aufschlagen, werden den Europäern die Tränen kommen. Denn wo der Passat bei uns mit rund 32.000 Euro (brutto) startet, wird es den USA bei kaum mehr als 25.000 Dollar losgehen.

360px 106px

Mehr

Mehr zum Thema Volkswagen:





Fotos & Videos zum Thema Volkswagen

img

Fahrbericht VW Golf 8

img

VW ID. Space Vizzion

img

VW Golf 8 (2020)

img

VW e-Up (2020)

img

VW ID.3

img

VW E-Käfer


Ihr Kommentar zum Artikel

© Copyright 2020 Autoflotte online

Schon gelesen? Die Top-Nachrichten

img
Ford-Vans starten als Hybrid

Elektrifizierung für S-Max und Galaxy

Die großen Ford-Vans sollen durch Elektrifizierung sparsamer werden. Einen Kabelanschluss wird es aber nicht geben.


img
Personalwechsel

Neuer Deutschlandchef für Opel

Andreas Marx löst im Februar Ulrich Selzer ab, der eine strategische Aufgabe bei der Internationalisierung der Marke übernimmt. In der Folge kommt es zu einem großen...


img
Ionity mit neuem Preismodell

Strom an Autobahnen wird teuer

Bislang hat Ionity an seinen Schnellladesäulen pauschal acht Euro pro Ladung verlangt. Künftig kann das Tanken von Strom dort ein Vielfaches kosten.


img
Experte

Kommunen werden Mobilitätsangebote in Europa dominieren

Ridesharing, Ridehailing, Carsharing, autonomes Fahren: Die Mobilitätswelt ist im Wandel. Doch wo passt welches Konzept am besten? Und wie gehen die Städte damit...


img
Fachforum

Internationale Flottenbranche trifft sich auf Genfer Autosalon

Premiere beim Genfer Autosalon: Im Rahmen der Automesse wird am 4. März erstmals das International Fleet Meeting Geneva stattfinden. Eine Get-Together-Plattform...