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Bundestagsfahrdienst: BwFuhrparkService übernimmt 2017

Die Chauffeure von Rocvin bringen seit 1999 die Abgeordneten des Bundestags an ihr Ziel. Im kommenden Jahr ist damit Schluss.
© Foto: picture alliance / obs / erdgas mobil / Danny Kurz

Der Bundestag will mit der Neuvergabe seiner Fahrbereitschaft auch umweltpolitisch ein Zeichen setzen. Künftig sollen auch für Elektroautos zum Einsatz kommen.


Datum:
02.12.2016
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Jetzt ist es amtlich: Die BwFuhrparkService GmbH übernimmt den Fahrdienst des Bundestags. Ab August 2017 werde das Unternehmen mit dieser Aufgabe beauftragt, teilte Bundestagspräsident Norbert Lammert (CDU) am Donnerstag in Berlin mit. Der Vertrag mit dem aktuellen Chauffeursservice Rocvin läuft zum 31. Juli 2017 aus. Die Kommission für innere Angelegenheiten des Bundestages hatte bereits Anfang 2016 BwFuhrparkService als neuen Dienstleister empfohlen. Gesellschafter des Unternehmens sind das Verteidigungsministerium und die Deutsche Bahn.

Im Zuge der Neuvergabe will das Parlament stärker auf einen umweltfreundlichen Betrieb setzen. "Der Deutsche Bundestag geht mit gutem Beispiel voran und setzt sich selbst strenge Grenzwerte beim CO2-Ausstoß der Fahrbereitschaft", erklärte Andreas Lenz, Sprecher des Parlamentarischen Beirats für nachhaltige Entwicklung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.

Nach Angaben von Lenz werden die bis zu 100 Autos der oberen Mittelklasse im Flottendurchschnitt bei unter 95 Gramm CO2-Ausstoß je Kilometer bleiben. Hinzu kommen sollen probeweise fünf kleinere, rein elektrisch betriebene Fahrzeuge. Damit sollen Erfahrungen gesammelt werden, etwa zur Reichweite, zu den Lademöglichkeiten und zur Eignung der Wagen im Chauffeurdienst. Lenz: "Dies ist ein erster Schritt in Richtung klimaneutrale Mobilität, dem noch weitere folgen müssen."

Die Chauffeure von Rocvin bringen seit 1999 die Abgeordneten des Bundestags an ihr Ziel. Mitte dieses Jahres musste das Unternehmen aber Insolvenz anmelden. Inzwischen hält ein neuer Investor die Geschäfte am Laufen (wir berichteten). Rocvin generiert nach eigenen Angaben 80 bis 90 Prozent seiner Einnahmen mit dem Bundestag. (rp)

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