-- Anzeige --

CO2-Strafen: VW füllt den Pool auf

Nio lässt sich in Europa nun gemeinsam mit VW veranlagen.
© Foto: Nio

Wer zu wenig E-Autos verkauft, muss mit Strafen der EU rechnen. VW baut nun vor – mit chinesischer Hilfe.


Datum:
17.12.2021
Autor:
SP-X
NOCH KEINE Kommentare

-- Anzeige --

Volkswagen holt sich im Kampf gegen CO2-Strafen weitere Unterstützung ins Boot. Die Wolfsburger haben nun mit den chinesischen Marken Nio, Xpeng sowie Lynk&Co drei neue Mitglieder in ihren CO2-Pool aufgenommen, wie Schmidt Automotive Research unter Berufung auf EU-Dokumente berichtet. Damit umfasst der Pool nun 16 Mitglieder. Neben den Konzernmarken sind das unter anderem MG Motor, e.Go Mobile und SAIC.

Mit der Aufnahme der E-Autoanbieter will VW CO2-Strafzahlungen an die EU vermeiden. Die drohen jedem Hersteller, dessen verkauften Neuwagen im Schnitt zu viel Klimagas ausstoßen. Um die Bilanz zu verbessern, ist es erlaubt sich mit anderen Unternehmen zusammenzuschließen und einen Pool zu bilden. Dafür bieten sich vor allem E-Auto-Anbieter an, da Stromer mit null Gramm CO2 in die Statistik einfließen.

VW ist nicht der einzige Hersteller, der diese Möglichkeit nutzt. So haben sich aktuell Honda und FCA zusammengeschlossen und zusätzlich die Unterstützung von Tesla gesichert. Mazda bildet einen Pool mit Toyota, Ford mit Volvo. Die Hersteller mit der verbrauchsintensiveren Flotte profitieren von den Null-Emissions-Fahrzeugen ihres Partners, letztere dürften sich das entsprechend bezahlen lassen. (SP-X)

-- Anzeige --
-- Anzeige --
-- Anzeige --
-- Anzeige --
-- Anzeige --

KOMMENTARE


SAGEN SIE UNS IHRE MEINUNG

Die qualifizierte Meinung unserer Leser zu allen Branchenthemen ist ausdrücklich erwünscht. Bitte achten Sie bei Ihren Kommentaren auf die Netiquette, um allen Teilnehmern eine angenehme Kommunikation zu ermöglichen. Vielen Dank!

-- Anzeige --

WEITERLESEN




NEWSLETTER

Newsletter abonnieren und keine Branchen-News mehr verpassen.


Autoflotte ist die monatlich erscheinende Fachzeitschrift für den Flottenmarkt im deutschsprachigen Raum. Zielgruppe in diesem wachsenden Markt sind die Fuhrpark-Entscheider in Unternehmen, Behörden und anderen Organisationen mit mehr als zehn PKW/Kombi und/oder Transportern. Vorstände, Geschäftsführer, Führungskräfte und weitere Entscheider greifen auf Autoflotte zurück, um Kostensenkungspotenziale auszumachen, intelligente Problemlösungen kennen zu lernen und sich über technische und nichttechnische Innovationen zu informieren.