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Kleintransporter: Neuer Ford Tourneo Connect kommt im Mai

Ford schickt den neuen Tourneo Connect im Mai ins Rennen.
© Foto: Ford

Der neue Kleintransporter Ford Tourneo Connect basiert auf dem VW Caddy und startet ab Mai mit den Pkw-Versionen. Die Kastenwagenmodelle sollen im nächsten Jahr folgen.


Datum:
21.02.2022
Autor:
Jan Burgdorf
Lesezeit: 
4 min
1 Kommentare

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Ford präsentiert die neue Generation des Tourneo Connect. Wer genau hinsieht erkennt noch gut, dass es sich bei dem Neuen um ein Produkt der Zusammenarbeit mit Volkswagen handelt. Denn der Connect basiert auf dem aktuellen VW Caddy. Ab Mai ist sind die Tourneo-Pkw-Varianten in zwei Radständen und als Fünf- und Siebensitzer zu haben, die verblechten Kastenwagenmodelle will Ford dagegen erst im Laufe des kommenden Jahres anbieten.

Gemeinsam mit den Pkw-Versionen dürften auch die Kastenwagen die Wahlmöglichkeit zwischen zwei Karosserielängen haben. Das L1-Modell misst 4.501 Millimeter, die Version L2 ist außen um 35 Zentimeter länger. Womit der Ford die exakt gleichen Längenangaben aufweist wie der VW Caddy. Auch die Antriebstechnik liefert Wolfsburg zu. Die Kundschaft kann zum 1,5 Liter großen Vierzylinder-TSI-Benziner mit 114 PS greifen, bei Ford "Ecoboost" genannt.

Auch die beiden lieferbaren Diesel stammen aus dem Hause Volkswagen, der im Ford "Eco-Blue" getaufte 2,0-l-Vierzylinder bringt es wahlweise auf 102 oder 122 Pferdestärken und liefert Drehmomente von 280, beziehungsweise 320 Newtonmeter – exakt so viel wie der VW Caddy. Beide Diesel-Einstellungen reinigen ihre Abgase per "Twin-Dosing"-System. Es spritzt den Stickoxid-Killer Adblue vor den beiden Abgas-Katalysatoren ein und soll auf diese Weise den Ausstoß des klimaschädlichen Gases besonders wirkungsvoll senken. Das Twin-Dosing-Verfahren funktioniert laut Hersteller auch in Kombination mit regenerativ gewonnenem Biodiesel und synthetischen Kraftstoffen aus erneuerbaren Quellen.


Ford Tourneo Connect (2022)

Bildergalerie

Alternativ zum serienmäßigen Sechsgang-Schaltgetriebe ist für den Benziner und für die stärkere der beiden Dieselmotorisierungen auch eine Doppelkupplungs-Automatik mit sieben Vorwärtsgängen lieferbar. Der Top-Diesel mit manuellem Schaltgetriebe kann darüber hinaus auch mit Allradantrieb kombiniert werden, bei dem es sich um das "4-Motion"-System von VW handeln wird. Wer den Allrad-Ford besonders hart rannehmen will oder muss, kann das Fahrzeug optional zusätzlich ab Werk mit einem robusten Unterfahrschutz für den Motor ausstatten lassen.

Auch der Innenraum der Pkw-Version entspricht dem des VW Caddy, was zur Folge hat, dass dieser Ford der erste mit Touchslidern sein wird. Preislich startet der kürzere Tourneo Connect als "Titanium" 22.327 Euro netto, die Version "Active" gibt es ab 23.226 Euro netto. Für den größeren Grand, der sich durch einen bis zu 3.100 Liter großes Gepäckabteil auszeichnet, beträgt der Aufpreis jeweils 2.353 Euro netto.

Für Ford und VW ist der Tourneo Connect nicht die erste Kooperation. Der VW Sharan und der Ford Galaxy waren von 1995 bis 2006 fast eineiige Zwillinge, die in Portugal (Palmela) produziert wurden.

Der Connect basiert auf dem aktuellen VW Caddy.
© Foto: Ford
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KOMMENTARE


Nella Mühge

22.02.2022 - 13:32 Uhr

Also wird man weiterhin auf AddBlue angewiesen sein beim Diesel. Aber wenn das Zeug nicht mehr lieferbar ist...wie soll das gehen? Es ist ja jetzt schon rar und teurer?!


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