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Neuer Toyota Mirai: Die Brennstoffzelle wird erwachsen

Der Toyota Mirai streift in der neuen Generation sein futuristisches Blechkleid ab.
© Foto: Toyota

Aus dem Ufo wird ein Luxus-Schiff: Die neue Generation des Toyota Mirai glättet ihr exotisches Design. Und will zum ultimativen Öko-Auto für die Langstrecke werden.


Datum:
14.10.2019
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Während der erste batterieelektrische Toyota immer noch aussteht, kommt 2020 bereits die zweite Generation des Brennstoffzellen-Stromers Mirai auf den Markt. Premiere feiert die Limousine als Concept zunächst auf der Motor Show in Tokio (24. Oktober bis 4. November).

Gegenüber dem seit 2014 gebauten aktuellen Modell hat der Viertürer in der Länge noch einmal zugelegt, so dass er nun an der Fünf-Meter-Marke kratzt. Das Design des Stufenheckautos fällt zumindest auf den Bildern weniger futuristisch, dafür deutlich eleganter aus. Das liegt auch an der um gut eine Handbreit geringeren Höhe, die nun mit 1,47 Metern fast auf normales Limousinen-Niveau gesunken ist. Innen finden nun fünf statt vier Personen Platz.

Weiterentwickelt hat sich der Antrieb. Technische Daten nennen die Japaner nicht, geben aber eine um 30 Prozent gestiegene Reichweite pro Tankfüllung an. Damit dürfte der neue Mirai rund 500 Kilometer weit kommen – deutlich mehr als viele Batterieautos. Weil kein Strom, sondern Druck-Wasserstoff getankt wird, kann es nach einem kurzen Tankstopp weitergehen.


Toyota Mirai Concept

Bildergalerie

Preise nennt Toyota nicht, die aktuelle Generation kostet in Deutschland vor Förderung 66.050 Euro netto. Die Neuauflage dürfte zumindest ausstattungsbereinigt günstiger werden, schließlich soll die jährliche Produktion mit 30.000 Einheiten dreimal höher liegen als bislang.

Toyota zählt aktuell mit Hyundai, Honda und Mercedes zu den Wasserstoffpionieren unter den großen Autoherstellern. Auch BMW hat den baldigen Wiedereinstieg in die Technik angekündigt. Brennstoffzellenautos gelten vor allem auf Langstrecken als leistungsfähige Alternative zu batteriebetriebenen Fahrzeugen. Bei Kosten und Infrastruktur hängt die Wasserstoffmobilität allerdings zurück. (SP-X)

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