Der US-Autobauer Chrysler setzt laut einem Zeitungsbericht bei seinem Neustart nach überstandener Insolvenz stark auf die Geländewagenmarke Jeep. Besonders im Ausland solle der Absatz der Marke, die für den "Wrangler" bekannt ist, drastisch angekurbelt werden, sagten mit der Situation vertraute Personen dem "Wall Street Journal Europe". Chrysler wollte am Mittwoch (4.11.) in den USA seinen Geschäftsplan bis zum Jahr 2014 vorstellen. Vorgesehen sei, die derzeitige Produktpalette zusammenzustreichen und stattdessen ab 2013 neue Fahrzeuge auf Fiat-Basis anzubieten. Der italienische Hersteller ist seit dem Ende des Chrysler- Insolvenzverfahrens Anfang Juni mit 20 Prozent am US-Autobauer beteiligt. Dabei rückte Fiat-Chef Sergio Marchionne auch an die Spitze des US-Konzerns. Fiat stellt seine Kleinwagen-Kompetenz zur Verfügung und will künftig neue Modelle speziell für den amerikanischen Markt auch in den USA produzieren und damit die Rückkehr in den US-Volumenmarkt schaffen. Die US-Regierung hat Chrysler mit neun Milliarden Dollar gestützt. Neben Chrysler und Jeep gehört auch die Marke Dodge zum Konzern. (dpa)