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Autobranche: Dobrindt wirbt für mehr E-Modelle

Alexander Dobrindt setzt für eine stärkere Nachfrage nach Elektroautos auch auf ein breiteres Angebot der Hersteller.

Der Verkehrsminister will, dass ein Modell nicht nur als Benziner oder Diesel in den Verkaufsräumen steht, "sondern jedes dieser Autos auch irgendwann als Elektrofahrzeug".

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Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt setzt für eine stärkere Nachfrage nach Elektroautos auch auf ein breiteres Angebot der Hersteller. Die Fahrzeuge seien ausgereift, aber derzeit noch in zu wenigen Modellvarianten verfügbar, sagte der CSU-Politiker der Deutschen Presse-Agentur in Berlin. Ziel müsse sein, dass ein Auto nicht nur als Benziner oder Diesel in den Verkaufsräumen stehe, "sondern jedes dieser Autos auch irgendwann als Elektrofahrzeug". Dann könnten sich Käufer leichter für ein E-Auto entscheiden, "als wenn man ein Modell im Kopf hat, dann aber ein ganz anderes nehmen muss, weil es im Zweifelsfall nur das als Elektrofahrzeug gibt".

Dobrindt äußerte sich sicher, dass die Technologie sich durchsetzen werde. Dies sei eine Frage der Zeit, die Akzeptanz müsse auch weiter wachsen. Die Kaufprämie für E-Autos werde genutzt, auch wenn dabei noch "ein Stück Dynamik" fehle. Dies sei ganz natürlich. "Nur wegen einer Prämie kauft man sich nicht einfach gleich ein neues Auto." Dafür müsse Interesse geweckt werden, es müsse etwa auch mit dem Alter des bestehenden Fahrzeugs passen. Dobrindt verwies auch auf weitere Anreize wie die Kfz-Steuer-Befreiung für E-Autos.

Die Bilanz des sogenannten "Umweltbonus'" ist ein halbes Jahr nach dem Start ernüchternd: Bis zum 1. Januar 2017 wurden insgesamt lediglich 9.023 Anträge auf eine E-Auto-Prämie gestellt, wie das zuständige Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (Bafa) in Eschborn mitteilte. Davon waren rund 5.100 Anträge für reine Elektroautos und knapp 3.900 für Plug-In-Hybride.

BMW vor Renault

Von den einzelnen Anträgen entfielen 2.592 auf ein Fahrzeug von BMW, gefolgt von Renault mit 1.658, Audi mit 1.188 und VW mit 887. Fast die Hälfte der Anträge kam von Unternehmen.

Die Kaufprämie kann seit Anfang Juli beantragt werden. Die Förderung gilt rückwirkend für Fahrzeuge, die seit dem 18. Mai gekauft wurden. Für rein battreriebetriebene Pkw gibt es 4.000 Euro, für Plug-in-Hybride sind es 3.000 Euro. Bund und Hersteller teilen sich die Kosten von insgesamt 1,2 Milliarden Euro. Mit der Prämie soll eigentlich die Nachfrage nach E-Autos angekurbelt werden. Die Bundesregierung erwartete zum Start, dass so der Kauf von "mindestens 300.000 Fahrzeugen" angeschoben wird. (dpa)

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