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Der E-Check-Pot

Födermittel gibt es in der Welt der E-Autos eine ganze Reihe. Für Durchblick sorgt hierbei die Datenbank der E-Pioniers "The Mobility House".


Datum:
02.11.2020
Autor:
AF
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Die Mehrwertsteuersenkung hat bislang nicht jenen Sog erzeugt, den man sich im Juni seitens des Wirtschaftsministeriums erhofft hatte. Deutlich wirksamer ist der Umweltbonus, der ebenfalls Teil des Konjunkturprogramms ist, das im Sommer der "Scholzschen Bazooka" folgte.

Mit jenem Bonus verdoppelte die Bundesregierung ihren Teil am Zuschuss für den Kauf eines Elektroautos. Zwei Drittel der Förderung zahlt nun der Staat, den Rest steuert die Autoindustrie bei. Was für reine E-Fahrzeuge (sowie Brennstoffzellenfahrzeuge) maximal 9.000 Euro sind, für Plug-in-Hybride winken immerhin noch 7.500 Euro, sofern der Nettolistenpreis des Kfz 40.000 Euro nicht übersteigt. Ist der Vollzeit-Stromer teurer, sind immerhin noch 7.500 Euro fürs Batteriefahrzeug und 5.625 Euro für den Teilzeit-Stromer drin.

Interessant für den Privatmarkt wird das Ganze durch die neue Förderung von Gebrauchten mit Stecker. Junge gebrauchte Fahrzeuge, deren Erstzulassung nach dem 4. November 2019 und die Zweitzulassung nach dem 3. Juni 2020 und bis zum 31. Dezember 2021 erfolgt, erhalten eine "Innovationsprämie", bei der der bisherige Bundesanteil am Umweltbonus verdoppelt wird. Mit maximal 15.000 Kilometern auf dem Tacho und maximal zwölf Monaten in erster Hand sind 7.500 Euro für den reinen Stromer und 5.625 Euro für den Plug-in-Hybriden drin.

Fristen, Formulare, Förderhöhe

Und das sind nur die staatlichen Finanzierungshilfen für E-Mobilisten. Auch auf regionaler, kommunaler oder städtischer Ebene gibt es Förderprogramme. Doch Obacht, derzeit ist eine Doppelförderung nicht möglich (wir berichteten in Autoflotte 10/2020) - Ausgang ungewiss. Da jeder, der sich mit dem Gedanken anfreundet, selbst einen Stromer als Dienstwagen zu ordern weiß, dass wichtiger als die Finanzierung die Frage des zuverlässigen Ladens ist, kommt zum Fahrzeugkauf der Aufbau der Ladeinfrastruktur dazu. Auch hierbei helfen Förderungen spürbar weiter. Um in diesem großen Feld der E-Initiativen den Überblick zu behalten, hat der E-Mobilitäts-Pionier aus München, The Mobility House, eine Förderdatenbank etabliert, die schnell und zuverlässig Hinweise zu den Bonus-Möglichkeiten gibt. Selbst für Flotten aus Österreich sind hier Infos zu den Rabatten zu finden. Fristen und Links zu den einzelnen Antragsformularen finden sich natürlich ebenfalls in der Online-Übersicht (siehe Link unten).

In Summe ergeben sich eine Vielzahl von Fördermöglichkeiten, was zum einen die Wichtigkeit des Themas unterstreicht, zum anderen aber auch erahnen lässt, wie kleinteilig die Antragstellung sein kann. Da braucht wohl selbst der größte E-Mobilist mal einen Energieschub.

FÖRDERDATENBANK

mobilityhouse.com/de_de/ratgeber/foerderung-fuer-elektroautos-und-ladestationen

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