Die Segmente "Flotte" und "Privat" im deutschen Neuwagenmarkt driften immer weiter auseinander. Wie der Marktbeobachter Dataforce am Montag mitteilte, legten die Flottenneuanmeldungen im vergangenen Jahr um 3,4 Prozent zu. Demgegenüber stand 2007 ein Minus von knapp 27 Prozent im Privatmarkt. Die Handelszulassungen stiegen um 5,6 Prozent. Wie bereits berichtet, ging der deutsche Pkw-Markt insgesamt um 9,2 Prozent zurück. Fiat war den Angaben zufolge im vergangenen Jahr mit einem Volumenwachstum von 40,6 Prozent Spitzenreiter unter den 15 zulassungsstärksten Marken im Flottenbereich. Auf den weiteren Plätzen folgten Skoda (plus 29 Prozent), Ford (plus 19,4 Prozent), Citroën (plus 16,3 Prozent) und BMW (plus 9,9 Prozent). Die Neuzulassungen der deutschen Autobauer (plus 3,2 Prozent) nahmen stärker zu als die der Importeure (plus 2,1 Prozent). Mit Ausnahme von Suzuki (plus 5,9 Prozent) verkauften laut Dataforce alle Marken weniger Fahrzeuge an Privatkunden als 2006. Geringere Verluste als der Durchschnitt wiesen Peugeot (minus 14,4 Prozent), BMW (minus 14,6 Prozent), Mercedes (minus 15,2 Prozent) Skoda (minus 15,3 Prozent) und Citroën (minus 17,7 Prozent) aus. Im Privatmarkt ließen vor allem die deutschen Hersteller Federn (minus 31,6 Prozent) – die Importeure büßten "nur" 22,1 Prozent ein. (rp) Eine Tabelle zur Pkw-Marktentwicklung nach Segmenten ist rechts abrufbar.
Flottenmarkt 2007: Bildschöne Bilanz
Wachstum auch ohne Handelszulassungen / Deutsche verlieren im Privatsegment an Boden / Mit Übersichtstabelle zum Download