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Ford kooperiert mit Fleetpool: Startschuss für neues Auto-Abo

Ford führt mit Fleetpool und den Markenhändlern ein Auto-Abo-Angebot ein.
© Foto: Ford

Vorkonfigurierte Pkw-Modelle von Ford gibt es ab sofort auch im Abonnement. Die Partnerbetriebe sind in das neue All-Inclusive-Mobilitätskonzept voll integriert. Eine Besonderheit ist die Laufzeit.


Datum:
01.03.2022
Autor:
tibü/AH
Lesezeit: 
3 min
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Ob Focus, Fiesta, Puma oder Kuga – mit wenigen Mausklicks können Ford-Kunden ab sofort online ihr Wunschfahrzeug im Abonnement auswählen. Der Kölner Autobauer bringt gemeinsam mit dem Mobilitätsdienstleister Fleetpool ein Subscription-Angebot an den Start. Der Kunde zahlt dabei nur Kraft-/Betriebsstoffe und Strom.

Ford und Fleetpool bringen Auto-Abo an den Start

Interessierte können das Abonnement digital über den Mobilitätsshop von Fleetpool abschließen. Der lokale, teilnehmende Ford-Händler liefert den Neuwagen aus, nimmt ihn als Jahreswagen wieder zurück und steht auch bei Service- oder Reparaturarbeiten zur Verfügung. Vertragspartner ist Fleetpool.

Die monatlichen Raten decken den Angaben zufolge die Kfz-Steuer und Vollkaskoversicherung, fällige Wartungs- und Inspektionsintervalle sowie Zulassungskosten ab. Vier verschiedene Kilometerleistungen bieten Ford und Fleetpool an – die Spanne erstreckt sich von 10.000 bis 30.000 Kilometern jährlich; die Vertragsdauer beträgt stets ein Jahr. Sonstige Laufzeiten, wie bei anderen Abo-Anbietern oft üblich, gibt es nicht.

Um die Verfügbarkeit der Fahrzeuge zu gewährleisten, hat Ford ein virtuelles Auto-Abo-Zentrallager eingerichtet, das auch als Online-Marktplatz fungiert. Neufahrzeuge, die für das neue Angebot vorreserviert sind, kommen von den Produktionsstätten zum Händler und werden zeitnah an den Abonnenten übergeben.

"Mit der Vergütung können alle Händler gut leben"

"Ein ganz wichtiges Thema war uns die Einbindung des lokalen Partnerbetriebs", heißt es bei Ford. "Ziel war das Beste aus zwei Welten zu verknüpfen: die digitale Customer Journey mit dem Ford Partner." Da stellt sich auch die Frage nach der Ausgestaltung der Marge: "Wir haben uns mit dem Händlerverband über eine Vergütung verständigt, mit der alle Händler gut leben können", sagte Wilhelm Buchmüller, Leiter Flotte Ford-Werke GmbH, am Dienstag. Insgesamt seien in dem Abo-Vertrieb deutschlandweit 300 Autohäuser eingebunden.

Autohäuser bei Entwicklung integriert

Die Besonderheit der Kooperation ist eine digitale Eigenentwicklung: "Das von uns entwickelte Car Subscription Dealer Management System kombiniert die Vorteile einer digitalen Bestellung mit der Kundennähe zum teilnehmenden Ford Partner", erklärte Fleetpool Deputy-CEO Alexander Kaiser. Man nehme die Händler dabei digital an die Hand ("so einfach wie Shopping bei Amazon"), das Feedback in der Händlerschaft sei bislang sehr positiv.

Nutzfahrzeuge seien momentan kein Thema fürs Auto-Abo, der Fokus liege ganz klar auf Pkw, betonte Buchmüller. Und wie viele Abos will Ford abschließen? Da ließ sich der Hersteller im Rahmen einer Presserunde nicht in die Karten schaue. Es sei "schwer abzusehen, wie das Produkt angenommen wird". Man wolle aber "ganz schnell in vierstellige Zahlenbereiche", hieß es.

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