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Gebrauchte Elektroautos: Besonders schneller Wertverlust

Gebrauchte Elektroautos verlieren schnell an Wert.
© Foto: asp

Gebrauchte Elektroautos haben es auf dem Gebrauchtwagenmarkt schwer. Die Preisdifferenz zwischen einem neuen, geförderten und einem gebrauchten E-Auto ist oft gering. Zudem verlieren Elektroautos deutlich schneller an Wert als Benziner oder Diesel.


Datum:
24.03.2021
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Der von hohen Prämien getriebene Boom neuer Elektroautos lässt den Wert gebrauchter E-Fahrzeuge absacken. Die Restwerte drei Jahre alter Stromer sind derzeit rund ein Zehntel niedriger als sie es noch vor Jahresfrist bei vergleichbaren Autos waren, wie eine am Mittwoch veröffentlichte Auswertung der Deutschen Automobil Treuhand (DAT) zeigt. Zudem verlieren Elektroautos derzeit deutlich schneller an Wert als Benziner oder Dieselfahrzeuge.

"Der Gebrauchtwagenmarkt für batterieelektrische Pkw hat es schwer", sagte der Leiter der DAT-Fahrzeugbewertung Martin Weiss. "Die Preisdifferenz zwischen einem neuen und einem gebrauchten Elektroauto ist oftmals zu gering, als dass es für den Käufer attraktiv wäre, sich den Gebrauchtwagen zu kaufen." Zum einen drücke die Förderung der Neuwagen den Preis, zum anderen entwickle sich die Technologie noch rasant. "Jedem Gebrauchtwagenverkäufer gehen da schnell die Argumente aus."

Im Februar 2020 lag der prozentuale Restwert eines typischen drei Jahre alten Elektroautos noch in etwa gleichauf mit dem eines Benziners bei gut 56 Prozent des Listenneupreises. Doch während diese Zahl bei Benzinern in etwa konstant blieb, ist sie für Elektroautos inzwischen auf weniger als 51 Prozent abgesackt. Und dies sei nur die halbe Wahrheit, so Weiss: "Schaut man sich nur die kleineren Segmente an, ist deren Wertverlust deutlich dramatischer."

Während die gesunkenen Preise Kaufinteressenten freuen dürften, sind sie für Besitzer von Elektroautos problematisch, wenn sie die diese verkaufen wollen. Auch auf die Leasingraten für Fahrzeuge dieser Art könnte sich der Preisverfall der Gebrauchten mittelfristig auswirken und sie teurer machen. (dpa)

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