Ölpreis als Treiber: Spritkosten im Januar stark gestiegen

03.02.2026 18:08 Uhr
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Laut ADAC verteuerte sich Super E10 gegenüber Dezember um 8,6 Cent, Diesel sogar um 9,4 Cent.
© Foto: Aral

Die Kraftstoffpreise in Deutschland sind im Januar deutlich gestiegen. Wie der ADAC mitteilt, verteuerten sich Super E10 und Diesel gegenüber Dezember merklich. Hauptgrund waren höhere Rohölpreise – trotz eines zeitweise starken Euro.

Autofahrerinnen und Autofahrer mussten im Januar 2026 spürbar mehr zahlen als im Vormonat. Laut ADAC kostete ein Liter Super E10 im Durchschnitt 1,739 Euro – 8,6 Cent mehr als im Dezember. Diesel lag bei 1,692 Euro und damit 9,4 Cent höher. Der Preisabstand zwischen beiden Sorten schrumpfte auf nur noch 4,7 Cent, obwohl Diesel aufgrund der niedrigeren Energiesteuer eigentlich günstiger sein müsste.

Höhere Rohölpreise als Haupttreiber

Die Verteuerung geht vor allem auf gestiegene Rohölnotierungen zurück. Brent-Rohöl kletterte im Monatsverlauf zeitweise um mehr als zehn US‑Dollar nach oben. Zwar wertete der Euro gegenüber dem Dollar leicht auf, was Preissteigerungen dämpfte. Insgesamt lagen die Kraftstoffpreise aus Sicht des ADAC jedoch gerade um den Jahreswechsel trotz moderater Ölpreise einige Cent zu hoch.

Am teuersten war Tanken für Fahrer von Benzin-Pkw am 15. Januar mit 1,749 Euro pro Liter Super E10. Am günstigsten war der Preis am 1. Januar mit 1,709 Euro. Diesel erreichte seinen Höchststand am 31. Januar mit 1,718 Euro. Zu Monatsbeginn lag der Dieselpreis mit 1,658 Euro am niedrigsten. Die Schwankungen zeigen laut ADAC, wie stark Marktbewegungen zeitversetzt an der Zapfsäule ankommen.

Tipps zum Sparen: besser abends tanken

Der ADAC rät Verbrauchern, möglichst in den Abendstunden zu tanken. Im Schnitt seien die Preise dann rund 13 Cent je Liter niedriger als morgens. Die App "ADAC Drive" bietet hierfür Echtzeitdaten von mehr als 14.000 Tankstellen in Deutschland. Auf der Website stellt der ADAC zudem regelmäßig Informationen zu Preisentwicklungen und Marktbewegungen bereit.


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