Bei der Reform der Kfz-Besteuerung drückt die Bundesregierung aufs Tempo. So soll die Kfz-Steuer "möglichst bald" nicht mehr nach Hubraum berechnet werden, sondern nach Kohlendioxid-Ausstoß und sonstigen Schadstoffen, hieß es am Mittwoch in Regierungskreisen. Am Vorabend hatte sich eine Staatssekretärsrunde auf ein umfassendes Klima- und Energieprogramm verständigt, zu dem auch eine weitere umweltfreundliche Staffelung der Lkw-Maut und Energie-Einsparanreize für Gebäude gehören. Die Bundesregierung wird über diese Pläne in der kommenden Woche bei ihrer Klausur in Meseberg bei Berlin beraten. Erwogen werde auch, die bei Einführung des Systems bereits zugelassenen Fahrzeuge – die genaue Abgrenzung wurde noch nicht bekannt – weiter nach altem Recht und etwas höher zu besteuern als neue Autos. (dpa)
Reform der Kfz-Steuer kommt "möglichst bald"
Kreise: Ältere Fahrzeuge sollen weiter nach altem Recht und etwas höher besteuert werden als neue Autos