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Bundesverband Fuhrparkmanagement

18. BVF-Verbandsmeeting

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Mehr als 80 Besucherinnen und Besucher kamen zum 18. BVF-Verbandsmeeting nach Bonn.
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Das Datenmanagement ist die Herausforderung der Zukunft. Was auf Flottenverantwortliche zukommt, zeigte der Bundesverband Fuhrparkmanagent auf seinem Verbandsmeeting.

Unter dem Motto "Fuhrpark- oder Datenmanager? Auswirkungen der Digitalisierung" stand des 18. Verbandsmeeting des Bundesverbandes Fuhrparkmanagement (BVF) am 9. und 10. Mai in Bonn. Mehr als 80 Fuhrparkverantwortliche und Fördermitglieder des Verbandes diskutierten in diesem Rahmen die Auswirkungen neuer Technologien und die damit verbundenen Herausforderungen im Datenmanagement im Flottenmanagement. Inhaltliche Anstöße dazu gaben unter anderem Rechtsanwalt Klaus Heimgärtner vom ADAC, der frühere Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar und Professor Volker Lüdemann von der Hochschule Osnabrück.

Heimgärtner wies in Bonn darauf hin, dass die Frage des Dateneigentums bis heute nicht geregelt sei. Unabhängig davon sei die Recherche vorhandener Daten im Auto äußerst komplex, Zugang zur tiefsten Ebene hätten de facto nur die Entwicklungsabteilungen der Hersteller: "Für Besitzer sind Daten quasi nicht einsehbar." Darauf, dass sich dieses Problem künftig eher verschärfen werde, wies Peter Schaar hin, vor allem im Zusammenhang mit autonomen Fahrzeugen, denn: "Autonomes Fahren setzt permanente Kommunikation im regulären Betrieb voraus." Fuhrparkmanager würden so zu Datenmanagern. Schaar appellierte deshalb an die Verbandsmitglieder: "Datenschutz ist etwas, was Sie schon bei der Fahrzeugbeschaffung im Auge haben sollten." Zumal IT-Konzerne wie Google oder Apple Daten im Fahrzeug als Geschäftsmodell der Zukunft identifiziert haben – und im Zweifel vorgeben werden, wo es lang geht. Da unterstrich Volker Lüdemann in seiner Rede: "Wer die Plattform betreibt, legt die Regeln fest."

Zudem berichtete BVF-Geschäftsführer Axel Schäfer von der Verbandsarbeit. Mit der neuen Repräsentanz des Verbandes in Berlin gelänge es zunehmend, wichtige Kontakte in der Hauptstadt zu knüpfen, so Schäfer. Inhaltlich startet der Verband zudem mit seinem neuen Workshop-Format „Fuhrpark konkret“, das in zunächst vier Veranstaltungen Themen wie die Leasingausschreibung oder UVV-Vorschriften aufgreift. Das Format steht ausschließlich den jetzt rund 350 Mitgliedern offen und ist bis auf die Hotelumlage kostenlos. (cfm)

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