suchen
GM-Entwicklerin

Politik muss Verantwortung bei E-Autos übernehmen

1180px 664px
Pam Fletcher hält Unterstützung aus der Politik für einen Durchbruch von strombetriebenen Fahrzeugen für unabdinglich.
©

Pam Fletcher hat bei GM unter anderem maßgeblich die Entwicklung des Ampera-e vorangetrieben. Auch politische Entscheider und Energieunternehmen müssten ihre Rolle übernehmen.

Die Chefin der Elektroauto-Entwicklung von General Motors (GM) hält Unterstützung aus der Politik für einen Durchbruch von strombetriebenen Fahrzeugen für unabdinglich. "Jeder hat seine Rolle bei der Entwicklung der Elektromobilität zu spielen", sagte Pam Fletcher der Deutschen Presse-Agentur auf dem Pariser Autosalon. Das gelte "für eine gewisse Zeit" für politische Entscheider genauso wie für Energieunternehmen und die Autohersteller selbst. Nur so könne sich die Verbreitung von Elektromobilität beschleunigen.

In den USA gibt es schon länger Kaufanreize, die Bundesregierung konnte sich erst in diesem Jahr dazu durchringen. Fletcher hat bei GM unter anderem maßgeblich die Entwicklung des Ampera-e vorangetrieben, den Opel auf dem Pariser Autosalon vorgestellt hat.

Im Gegensatz zu anderen Herstellern will Opel bereits mit dem Anfang 2017 geplanten Serienfahrzeug 500 Kilometer Reichweite schaffen. Das sei bereits mit der neuesten Batterietechnologie zu erreichen, sagte Flechter. "Es gibt keinen Grund, auf einen weiteren Durchbruch zu warten." Einen Preis nennt Opel für den neuen Ampera-e bisher nicht.

Andere Hersteller - wie etwa Daimler - gehen davon aus, dass Elektroautos bei den Kosten erst nach dem Jahr 2020 mit herkömmlichen Antrieben werden mithalten können. Der Chevrolet Bolt, der auf der gleichen Plattform wie der Ampera-e gebaut wird und Ende 2016 in den USA auf den Markt kommt, kostet umgerechnet rund 33.500 Euro brutto. (dpa)

360px 106px

Mehr

Mehr zum Thema E-Mobilität:





Fotos & Videos zum Thema E-Mobilität

img

Peugeot e-208 (2020) Fahrbericht

img

Lightyear One

img

E-Rallye Lübeck

img

Byton M-Byte Konzept

img

Citroën-Studie 19_19

img

VW ID.3 (2020)


Ihr Kommentar zum Artikel

© Copyright 2019 Autoflotte online

Schon gelesen? Die Top-Nachrichten

img
Fuhrparkmanagement

F+SC baut Netzwerk weiter aus

Mit den Autohäusern Wichert und Kuhn+Witte stärkt der händlereigene Fuhrparkdienstleister seine Aktivitäten in Norddeutschland.


img
Parkplätze nur für Frauen

Diskriminieren Frauenparkplätze?

Am Thema Frauenparkplätze entzünden sich Diskussionen. Bisweilen fühlen sich männliche Autofahrer diskriminiert. Zu Recht oder zu Unrecht? Ganz so eindeutig ist...


img
Stuttgart

Streckenbezogene Fahrverbote für Euro-5-Diesel geplant

Die Landesregierung Baden-Württembergs will in Stuttgart von 2020 an Verbote auf vier Straßenabschnitten verhängen, falls die Stickstoffdioxid-Grenzwerte bis dahin...


img
Neuer BMW-Chef

Oliver Zipse soll für frischen Schwung sorgen

Schon Mitte August übernimmt der bisherige Produktionschef das Steuer im BMW-Konzern. Aufsichtsrat, Arbeitnehmer und Aktionäre hoffen auf einen, der mit Elan vorangeht....


img
Neue DS-Elektromodelle

Die großen Brüder

Während Opel und Peugeot bald ihre Elektro-Offensive in der Kleinwagenklasse starten, beginnt die edle Schwester DS gleich ein halbes Segment höher.