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GM-Entwicklerin

Politik muss Verantwortung bei E-Autos übernehmen

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Pam Fletcher hält Unterstützung aus der Politik für einen Durchbruch von strombetriebenen Fahrzeugen für unabdinglich.
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Pam Fletcher hat bei GM unter anderem maßgeblich die Entwicklung des Ampera-e vorangetrieben. Auch politische Entscheider und Energieunternehmen müssten ihre Rolle übernehmen.

Die Chefin der Elektroauto-Entwicklung von General Motors (GM) hält Unterstützung aus der Politik für einen Durchbruch von strombetriebenen Fahrzeugen für unabdinglich. "Jeder hat seine Rolle bei der Entwicklung der Elektromobilität zu spielen", sagte Pam Fletcher der Deutschen Presse-Agentur auf dem Pariser Autosalon. Das gelte "für eine gewisse Zeit" für politische Entscheider genauso wie für Energieunternehmen und die Autohersteller selbst. Nur so könne sich die Verbreitung von Elektromobilität beschleunigen.

In den USA gibt es schon länger Kaufanreize, die Bundesregierung konnte sich erst in diesem Jahr dazu durchringen. Fletcher hat bei GM unter anderem maßgeblich die Entwicklung des Ampera-e vorangetrieben, den Opel auf dem Pariser Autosalon vorgestellt hat.

Im Gegensatz zu anderen Herstellern will Opel bereits mit dem Anfang 2017 geplanten Serienfahrzeug 500 Kilometer Reichweite schaffen. Das sei bereits mit der neuesten Batterietechnologie zu erreichen, sagte Flechter. "Es gibt keinen Grund, auf einen weiteren Durchbruch zu warten." Einen Preis nennt Opel für den neuen Ampera-e bisher nicht.

Andere Hersteller - wie etwa Daimler - gehen davon aus, dass Elektroautos bei den Kosten erst nach dem Jahr 2020 mit herkömmlichen Antrieben werden mithalten können. Der Chevrolet Bolt, der auf der gleichen Plattform wie der Ampera-e gebaut wird und Ende 2016 in den USA auf den Markt kommt, kostet umgerechnet rund 33.500 Euro brutto. (dpa)

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