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Toyota-Pläne

Vierspurig in die Elektro-Zukunft

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Der Mirai geht 2021 in die zweite Generation.
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Dank des Hybridantriebs hat Toyota keinen Druck, E-Mobile auf den Markt zu bringen. Trotzdem kommt 2021 ein neues.

Toyota fährt bei der Elektromobilität weiterhin mehrgleisig. Vom Vollhybrid bis zum Wasserstoffauto reicht das Angebot der Japaner, das im kommenden Jahr durch zwei neue Modelle ergänzt wird. Mit dem Yaris Cross Hybrid steigt die Marke in das Segment der kleinen SUV ein, zwei Klassen höher feiert das erste reine Batterie-E-Auto der Marke sein Debüt.

Beim ersten klassischen Elektromobil der Marke handelt es sich um ein Mittelklasse-SUV, das Toyota gemeinsam mit Kooperationspartner Subaru entwickelt hat. Fünf weitere Fahrzeuge auf der elektrifizierten eTNGA-Plattform werden den Planungen zufolge folgen. Dazu kommt das ab Anfang 2021 erhältliche SUV-Modell UX Electric von Lexus.

Perspektivisch sollen die Stromer des Konzerns nicht mehr mit den klassischen Lithium-Ionen-Akkus von Panasonic ausgerüstet werden, sondern ihre Energie aus einem Feststoffakku beziehen. Serienreif könnte die neue Technologie ab 2025 sein – und dann größere Reichweiten bei gleichzeitig höherer Betriebssicherheit ermöglichen.

Komplettiert wird die lokal emissionsfreie Flotte von Plug-in-Hybriden und der Brennstoffzellenlimousine Mirai, die 2021 in die zweite Generation geht und sich gereift präsentiert und darüber hinaus deutlich günstiger geworden ist. Bei all der Stecker-Mobilität will Toyota aber auch an seinem konventionellen Hybridantrieb festhalten. Im kommenden Jahr treibt die bewährte Technik ein neues SUV auf Yaris-Basis an.

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Der Vollhybrid ist auch der Grund, warum sich Toyota im Vergleich zu anderen Autoherstellern bei der Elektrifizierung der Modellpalette Zeit lassen kann. Die aktuellen Schadstoffgrenzwerte und CO2-Ziele sind mit dem sparsamen Antrieb, der mittlerweile bei fast allen Modellen der Marken Toyota und Lexus zu haben ist, locker einzuhalten. Der Verzicht auf eine schnelle und komplette Verkabelung seiner Autos passt auch zu Toyotas Situation als weltweiter Anbieter: In vielen Regionen der Welt fehlt bislang noch eine Infrastruktur für reine E-Autos. Klassische Hybride, die ihre Batterie selbst aufladen, sind hingegen überall einsetzbar.

Langfristig sehen die Japaner zudem eine Perspektive im Wasserstoff. Der neue Mirai soll erstmals in größeren Stückzahlen von 30.000 Einheiten pro Jahr gebaut werden und das Feld für eine wasserstoffbasierte Wirtschaft bestellen. An einen kurzfristigen Durchbruch der Technik im Pkw glaubt Toyota allerdings auch nicht. Der Konzern arbeitet aber bereits daran, das Gas als Energieträger für Lkw einzusetzen. Ein erstes Brennstoffzellenmodell soll 2022 in Japan in den Testeinsatz gehen, für den US-Markt wird ein eigenständiger Truck entwickelt. (SP-X)

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