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VMF-Forderung

E-Auto-Nutzung erleichtern

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Laut VMF ist das Thema Ladeinfrastruktur bei allen Kunden nach wie vor die große Herausforderung, die es zügig zu lösen gelte.
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Der Verband der herstellerunabhängigen Mobilitäts- und Fuhrparkmanagementgesellschaften (VMF) fordert mehr technische, gesetzliche, finanzielle und strukturelle Planungssicherheit beim Thema Elektromobilität.

Der VMF - der Verband der herstellerunabhängigen Mobilitäts- und Fuhrparkmanagementgesellschaften - ist nach eigenen Angaben überzeugt, dass sich der Trend hin zum E-Auto fortsetzen wird. Dennoch verschöben Kunden der VMF-Mitglieder Anschaffungen von elektrischen Fahrzeugen meist noch um ein Jahr, teilweise, auch weil sich die Lieferfristen der Hersteller aufgrund der steigenden Nachfrage veränderten, heißt es in einer Mitteilung. Das Thema Infrastruktur sei bei allen Kunden nach wie vor die große Herausforderung, die es zügig zu lösen gelte.

Die Forderung des Verbandes: Dienstwagenfahrer sollen elektrisch möglichst genauso schnell unterwegs sein können wie mit klassischen Antrieben. Innerhalb von maximal einer halben Stunde, besser früher, soll nach dem Tanken bzw. Laden und Bezahlen weitergefahren werden können. Die Zukunft liege daher in Schnell-Ladesäulen, diese besonders an Autobahnen und Hauptverkehrsachsen der Ballungszentren.

Hinsichtlich des Ladeinfrastruktur weist der VMF darauf hin, dass die EU-Steckernorm CCS (Combined Charging System) noch nicht an allen öffentlichen Ladepunkten nutzbar sei, an neueren am ehesten. Bereits bei der Fahrzeuganschaffung sollten Fuhrparkmanager hierauf besonders achten. Nutzer informierten sich am besten über Apps, beispielsweise von Plugsurfing, New Motion oder den Kraftstoffkartenanbietern, darüber, wo sie wie laden könnten. Analoges gelte für Wasserstoff und Hybrid.

Je mehr Elektrofahrzeuge zugelassen würden, desto größer sei die Investitionsbereitschaft der Marktteilnehmer in die Ladeinfrastruktur, da die Wirtschaftlichkeit durch die entsprechende Auslastung gegeben sein müsse, so der VMF. Gleichzeitig gelte: Je breiter die Ladeinfrastruktur und kürzer der Ladevorgang, desto höher die Bereitschaft der Dienstwagenberechtigten, auf Elektrofahrzeuge oder andere Alternativen umzusteigen.

Marcus Schulz, Vorsitzender des Vorstandes des VMF, erklärt: "Um bei der E-Mobilität Mobilitäts- und Dienstleister zu entlasten, müssen technische Standardisierungen, gesetzliche, finanzielle und strukturelle Planbarkeit der Nutzung gewährleistet sein." Hier sei noch einiges für alle Beteiligten, besonders die Politik, zu leisten. (red)

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