Der chinesische Hersteller BAIC ist praktisch aus dem Bieterwettrennen um Opel ausgeschieden. "Wir haben uns darauf verständigt, die Verhandlungen zur Sicherung der Zukunft Opels mit Magna und RHJI fortzusetzen", sagte der Verhandlungsführer des US-Konzerns General Motors (GM), John Smith, am Donnerstag (23. Juni). Am Vortag hatten GM und Vertreter von Bund und Ländern in einer vierstündigen Verhandlungsrunde im Berliner Kanzleramt über die drei Vertragsentwürfe zum Einstieg bei Opel debattiert, die am Montag (20. Juni) eingegangen waren. Die deutsche Seite sprach sich dabei klar für den österreichisch-kanadischen Zulieferer Magna als Käufer für den angeschlagenen Autobauer aus. GM bevorzugt dem Vernehmen nach das Konzept des in Belgien ansässigen Finanzinvestors RHJ International. Smith sprach nach einer Mitteilung von GM Europa in Zürich von einer "guten und gedankenreichen Diskussion" über die wichtigsten Details der drei Offerten. Bei den Gesprächen im Kanzleramt war aber auch klar geworden, dass GM bei allen Angeboten noch Klärungsbedarf sieht. (dpa)