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Autonome Parkassistenten: Langsamer als selbst gemacht

Moderne Autos lassen sich per Fernbedienung in die Lücke zirkeln.
© Foto: ADAC/Uwe Rattay

Wer ungern einparkt, kann sich vom Auto helfen lassen. Sollte aber genug Zeit mitbringen.  


Datum:
09.08.2021
1 Kommentare

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Automatisierte Parkassistenten kommen nicht so schnell in die Lücke wie geübte Autofahrer. Bei einem Test des ADAC benötigte die Technik teilweise bis zu zwei Minuten für den Parkvorgang.  

Bei Bedienung und Zuverlässigkeit überzeugten die sieben überprüften Systeme jedoch weitgehend. Am komfortabelsten arbeiten die Assistenten in BMW 5er und Mercedes S-Klasse, bei denen der Fahrer lediglich einmalig eine gefundene Parklücke bestätigen muss. Anschließend steuert das Fahrzeug autonom hinein. Der ADAC betont allerdings, dass die Systeme wie von den Herstellern angegeben permanent überwacht werden müssen. Einzelne Hindernisse wie Metallstangen oder hohe Bordsteinkanten werden teils nicht sicher erkannt.  

Der Nutzen der Parkhelfer ist überschaubar, die Kosten sind es allerdings auch. Die Systeme nutzen in der Regel vorhandene Technik wie die Motoren der Servolenkung und die Sensoren der Umfeldüberwachung. Vor allem in größeren Fahrzeugklassen zählen sie daher häufig zur Serienausstattung. Aufwändigere Assistenten mit Handy- oder Schlüssel-Fernbedienung können aber auch schon mal mehrere Tausend Euro Aufpreis kosten, sind dann aber meist mit weiteren Komfort-Extras kombiniert. (SP-X)

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KOMMENTARE


Roland Vogt

10.08.2021 - 10:46 Uhr

Dort, wo man problemlos einparken kann, ist der Nutzen in der Tat geringer als selbst einzuparken. Allerdings ist solche Technik sinnvoll, die es ermöglicht, große Autos ohne Fahrer in kleine Einzelgaragen aus den Siebzigern einzuparken oder in Parkhäusern ebenfalls ohne Fahrer die Fahrzeuge eng zusammenzustellen. Das wären zwei echte Nutzen-Szenarien.


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