Ford startet Bestellphase für Transit City: E-Transporter für den Stadtverkehr

10.08.2026 11:50 Uhr | Lesezeit: 3 min
Der neue Ford Transit City kann ab sofort bestellt werden. Er erweitert das Elektro-Nutzfahrzeugangebot von Ford Pro für den Liefer- und Handwerksverkehr.
© Foto: Ford

Ford Pro hat die Bestellbücher für den neuen Transit City geöffnet. Der kompakte Elektro-Transporter richtet sich an Gewerbekunden im urbanen Einsatz. Neben Kastenwagen-Varianten gibt es erstmals auch ein Fahrgestell für individuelle Aufbauten.

Ford Pro bringt mit dem Transit City ein weiteres vollelektrisches Nutzfahrzeug auf den Markt. Das neue Modell ergänzt die Transit-Familie um einen kompakten Transporter für den innerstädtischen Einsatz. Die Bestellbücher sind ab sofort geöffnet. Der Transporter soll sich vor allem an Handwerksbetriebe, Lieferdienste sowie kleinere Gewerbekunden richten. Ford positioniert das Modell als Einstiegsfahrzeug für die Elektrifizierung von Nutzfahrzeugflotten.

Bis zu 1.275 Kilogramm Nutzlast

Der Transit City bietet laut Hersteller eine Ladelänge von mehr als drei Metern, ein Ladevolumen von bis zu acht Kubikmetern und eine Nutzlast von bis zu 1.275 Kilogramm. Angetrieben wird er von einem Elektromotor mit 110 kW (150 PS). Die Energie liefert eine Lithium-Eisenphosphat-Batterie mit 56 kWh nutzbarer Kapazität. Die kombinierte WLTP-Reichweite liegt bei bis zu 254 Kilometern. Im Stadtverkehr sollen bis zu 381 Kilometer möglich sein. Das Schnellladen von 10 auf 80 Prozent dauert laut Ford rund 33 Minuten.

Für den Kastenwagen stehen zwei Fahrzeuggrößen zur Wahl. Die Variante L1/H1 misst knapp fünf Meter in der Länge. Die größere Version L2/H2 fällt rund 30 Zentimeter länger und höher aus. Neu im Programm ist ein Fahrgestell mit Einzelkabine in der 1-Tonnen-Nutzlastklasse. Damit können Aufbauhersteller individuelle Lösungen wie Pritschen- oder Kofferaufbauten realisieren. Entsprechende Umbauten werden über das Netzwerk zertifizierter Ford-Aufbaupartner angeboten.


Ford Transit City

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Niedrige Betriebskosten

Ford reduziert das Angebot bewusst auf eine Motorisierung, eine Batteriegröße und eine einheitliche Serienausstattung. Zur Grundausstattung zählen unter anderem Parksensoren vorne und hinten, Rückfahrkamera, Verkehrszeichenerkennung, One-Pedal-Drive und eine Diebstahlwarnanlage.

Ein wichtiger Verkaufsaspekt dürften die Betriebskosten sein. Der Hersteller erwartet gegenüber vergleichbaren Dieseltransportern einen um etwa 40 Prozent geringeren Wartungsaufwand. Die Serviceintervalle betragen zwei Jahre oder 40.000 Kilometer.

Preise ab 35.990 Euro

Der neue Transit City startet als Kastenwagen bei 35.990 Euro netto beziehungsweise 42.828 Euro brutto. Ford bietet zudem Leasingangebote ab 309 Euro netto pro Monat an. Für Autohäuser eröffnet das Modell zusätzliche Chancen im Gewerbekundengeschäft. Neben klassischen Handwerksbetrieben könnten insbesondere Liefer- und Servicedienstleister zur Zielgruppe gehören, die ihre Fahrzeuge überwiegend in städtischen Einsatzgebieten nutzen.


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