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Lieferverzögerungen: VMF empfiehlt individuelle Leasingvertragsanpassungen

VMF-Vorsitzender Frank Hägele über Lösungen für die aktuellen Lieferverzögerungen. 
© Foto: VMF

Zur Zeit laufen rund zehntausende bestehende Leasingverträge gewerblicher Kunden aus, während die Lieferverzögerungen in der Automobilindustrie weiter anhalten. Der Verband markenunabhängiger Mobilitäts- und Fuhrparkmanagementgesellschaften e. V. (VMF) sucht Lösungen.


Datum:
27.07.2022
Autor:
AF
Lesezeit: 
5 min
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"Wir haben den Eindruck, dass bei Herstellern das Gewerbe- und Großkundengeschäft eher hintenangestellt wird. Dies ist schade, da gerade die betriebliche Mobilität für die wirtschaftliche Entwicklung enorme Bedeutung hat", sagt VMF-Vorsitzender Frank Hägele. Gewerbliche Neuzulassungen unterliegen 2022 einem stärkeren Rückgang als die privaten. Dataforce hat analysiert, dass die gewerblichen Zulassungen im ersten Halbjahr dieses Jahres um 6,6 Prozent zurückgingen, wohingegen die privaten Zulassungen nur einen Verlust von zwei Prozent zu verschmerzen hatten. Und das liegt nicht an den rückläufigen Bestellungen.

Doch gerade die betrieblichen Flotten sind für eine funktionierende Wirtschaft wichtig. Außerdem zählen Unternehmen zu den größten, zuverlässigsten und nachhaltigsten Kfz-Kunden mit regelmäßigen Neuinvestitionen. Davon profitieren auch die Forschung und Entwicklung. "Unsere Mitglieder und deren Kunden waren bisher das Rückgrat der Automobilbranche und treiben die Mobilitätswende aktiv voran", so Hägele. "Wir beraten bedarfsorientiert und unabhängig, sodass wir durch unser großes übergreifendes Netzwerk für nahezu jeden Kundenwunsch die passende Lösung anbieten können. Dabei verlässt der ein oder andere Kunde die Welt seines Hauptlieferanten", unterstreicht Hägele.

Kundenfreundliche Mobilität

Der VMF versucht mit seinen Mitgliedern, für diesen Ausnahmezustand Lösungen zu finden. Das bedeutet, auf Kundenwünsche einzugehen, um die Mobilität auch bei Lieferverzögerungen von Neufahrzeugen zu unterstützen. Pauschale Selbstverpflichtungen wie eine automatische Akzeptanz der stillschweigenden Verlängerung sind vor diesem Hintergrund häufig nicht zielführend und in manchen Fällen auch gar nicht möglich, weil es geltende Verträge zum Beispiel mit Restwertgaranten gibt. Durch die seit Covid-19 bedingten sehr unterschiedlichen Nutzungen der Fahrzeuge sind pauschale Vereinbarungen nur in wenigen Situationen zu empfehlen, da ansonsten im Rahmen der Vertragsendabrechnungen zu große Differenzen auftreten – auch bei Verträgen mit Wartungssubventionen, die bis zum Ende der Grundlaufzeit "verbraucht" sind. 

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