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Luftqualität in der EU: Städte weiterhin stark belastet

Die Luft in Europas Städten ist sauberer geworden.
© Foto: picture alliance/Foto Huebner

Corona hat für eine leichte Verbesserung der Luftqualität gesorgt. Trotzdem sieht die Europäische Umweltagentur die Verschmutzung weiterhin als großes Problem.


Datum:
01.04.2022
Autor:
SP-X
Lesezeit: 
3 min
1 Kommentare

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Der Großteil der Stadtbewohner in Europa leidet weiterhin unter einer schlechten Luftqualität. Wie aus einer neuen Studie der Europäischen Umweltagentur EEA hervorgeht, lebten 2020 rund 96 Prozent der städtischen Bevölkerung der EU mit Feinstaubwerten oberhalb des WHO-Grenzwerts. Zu hohen Stickoxid-Konzentrationen (NOx) waren 89 Prozent ausgesetzt. Die EU-weit höchste durchschnittliche Belastung mit dem Gas gab es in Deutschland. Bei den Feinstaubwerten landetet die Bundesrepublik im Mittelfeld, besonders hoch waren die Belastungen in Italien und Osteuropa.

Im Vergleich mit dem Vorjahr hat sich die Luftqualität jedoch vielerorts verbessert. Die Corona-Lockdowns hätten zu einem Rückgang im Straßen- und Schiffsverkehr gesorgt. In vielen Großstädten Frankreichs, Italiens und Spaniens seien die Stickoxidwerte um bis zu einem Viertel gesunken. Trotz des positiven Trends seien Überschreitungen der europäischen Luftqualitätsnormen in der gesamten EU aber weiterhin üblich.

Die EEA orientiert sich an den unverbindlichen WHO-Grenzwerten, die bei den meisten Schadstoffen deutlich strenger ausfällt als die geltenden EU-Grenzwerte. Würde man letztere zugrunde legen, würden elf Prozent der Stadtbevölkerung unter zu hohen Feinstaubwerten und ein Prozent unter zu hohem NOx-Gehalt leiden.

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KOMMENTARE


mein name

07.04.2022 - 09:44 Uhr

Warum darf eine so etwas unwissenschaftliche und durch private Finanzierung möglicherweise korrumpierte Vereinigung diese Werte vorgeben? Warum interessieren diese Werte in China so viel, wie wenn in Deutschland ein Sack Kartoffeln umgefallen ist?


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