Mercedes-Benz C-Klasse: Update für die Verbrenner

17.08.2026 21:09 Uhr | Lesezeit: 3 min
Mercedes hat die C-Klasse überarbeitet, hier das beliebte T-Modell.
© Foto: Mercedes-Benz

Im Vergleich mit der neuen Elektroversion sieht die alte Verbrenner-C-Klasse von Mercedes-Benz alt aus. Ein Lifting soll das nun zumindest abmildern.

Kurz nach dem Start der komplett neuen elektrisch angetriebenen C-Klasse frischt Mercedes nun das konventionelle Schwestermodell auf. Die Mittelklasselimousine und der T-Modell genannte Kombi erhalten ein modernisiertes Front-Design, mehr Digital- und Assistenztechnik sowie überarbeitete Motoren. Die Preise steigen leicht und starten bei 48.844 Euro.

Die Motorenpalette umfasst weiterhin Benzin- und Dieselmotoren sowie Plug-in-Hybride, die teilweise modifiziert und laut Hersteller weiterentwickelt wurden. Der Vierzylinder-Benziner mit 2,0 Litern Hubraum und neuem elektrischem Zusatzverdichter wird in drei Leistungsstufen von 130 kW / 177 PS bis 190 kW / 258 PS angeboten und verfügt immer über Mildhybrid-Unterstützung. Gleiches gilt für die beiden 2,0-Liter-Diesel mit 120 kW / 163 PS und 147 kW / 200 PS.

Auch der Plug-in-Hybrid bleibt im Angebot und kommt auf eine Systemleistung von 290 kW / 395 PS. Die elektrische Reichweite ist mit 100 Kilometern angegeben.


Mercedes-Benz C-Klasse (2027)

Mercedes C-Klasse 2027 Bildergalerie

Äußerlich erhält die C-Klasse unter anderem einen neu gestalteten Kühlergrill mit beleuchteter Kontur sowie veränderte Scheinwerfer. Auch die Stoßfänger und die Heckleuchten wurden überarbeitet. Hinzu kommen neue Lackierungen und Felgendesigns.

Im Innenraum bleiben ein 12,3 Zoll großes digitales Kombiinstrument und ein 11,9 Zoll großes Zentraldisplay erhalten. Neu ist unter anderem die jüngste Generation des Infotainmentsystems MBUX sowie ein Sprachassistent mit künstlicher Intelligenz auf Basis von ChatGPT, Microsoft Bing und Google Gemini. Die Navigation basiert auf Google Maps, Teile der Software und einzelne Fahrzeugfunktionen sollen über Over-the-Air-Updates aktualisiert werden können.

Überarbeitet wurden laut Mercedes zudem Fahrwerk und Assistenzsysteme. Je nach Ausstattung können Assistenzsysteme unter anderem Spurwechsel auf Autobahnen unterstützen, vor roten Ampeln und Stoppschildern abbremsen sowie beim Ein- und Ausparken helfen.

Rivale aus dem eigenen Haus

Die aktuelle Generation der C-Klasse wird seit 2021 gebaut und erhielt zuletzt 2024 ein kleines Technik-Update. Seit kurzem hat sie hauseigene Konkurrenz durch die unter gleichem Namen vertriebene elektrische C-Klasse, die auf einer eigenen Technik-Plattform basiert und optisch eigenständig auftritt. Zum Start steht der 360 kW / 490 PS starke C 400 4Matic für mindestens 64.325 Euro bereit, im Herbst folgt der günstigere C 300 4Matic für weniger als 63.000 Euro.


Mercedes-Benz C 400 4Matic elektrisch

Mercedes C 400 4Matic von hinten stehend in der Sonne fotografiert Bildergalerie


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