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Nachrüstlösungen für Euro 4- und 5-Diesel: Es werden immer mehr

Nachrüstlösungen für Euro 4- und 5-Diesel gibt es bereits einige. Das KBA listet sie im Internet akribisch auf.
© Foto: Dieter Väthröder

Alte Dieselfahrzeuge nachzurüsten ist möglich. Das Kraftfahrt-Bundesamt gibt einen aktuellen Überblick über die genehmigten Systeme.


Datum:
20.04.2020
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Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) hat seit Juli 2019 eine Reihe von Nachrüstlösungen für Diesel-Fahrzeuge der Abgasnorm Euro 4 und Euro 5 genehmigt. Auf ihrer Internetseite veröffentlicht die Behörde die erteilten Allgemeinen Betriebserlaubnisse (ABE) samt Erweiterungen mit Datum, Typbezeichnung, Genehmigungsinhaber und verlinktem Verwendungsbereich.

Für den Pkw-Bereich listet das KBA bereits sieben genehmigte Systeme. Sie stammen von den Anbietern Dr Pley (3), Baumot (3) und Oberland-Mangold (1) und sind für Modelle der Marken BMW, Mercedes Benz, Seat, Skoda, Audi, Volkswagen und Volvo geeignet. Insgesamt können damit Stand April 2.739 Modell-Varianten der genannten Hersteller nachgerüstet werden.

Für das Segment der leichten Handwerker- und Lieferfahrzeuge stehen aktuell drei Nachrüstlösungen von HJS Emission Technology zur Verfügung. Mit ihnen lassen sich die Stickoxid-Emissionen gängiger Modelle von Citroën, Fiat, Ford, Iveco, Land Rover, Mercedes-Benz, Mitsubishi, Nissan, Opel, Peugeot, Renault, Toyota und Volkswagen reduzieren.

Die Systeme erlauben es, die nachgerüsteten Fahrzeuge von Verkehrsbeschränkungen auszunehmen. Für Privatkunden haben bislang Audi, Mercedes-Benz, Seat, Skoda und Volkswagen eine Kostenübernahme in Höhe von bis zu 3.000 Euro zugesagt. Das KBA empfiehlt, sich zu Umfang und Bedingungen einer Kostenübernahme im Vorfeld mit dem jeweiligen Hersteller in Verbindung zu setzen. (SP-X/rp)

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