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Neuzulassungen im Mai: Firmenwagen als Wachstumsmotor

© Foto: XiXinXing/Getty Images/iStockphoto

Mit einem Zuwachs von 57,5 Prozent heben sich im Mai die Flottenzulassungen deutlich von der allgemeinen Marktentwicklung ab. Insgesamt bleibt die Lücke zum Vorkrisenniveau noch groß.

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Die Fuhrparkbetreiber haben im Mai die Pkw-Nachfrage gestützt. Wie aus einer aktuellen Neuzulassungsanalyse von Dataforce hervorgeht, wuchs der Relevante Flottenmarkt im Vergleich zum pandemiebedingt niedrigen Vorjahresmonat um 57,5 Prozent auf 67.722 Neuwagen. Die anderen Marktsegmente erreichten Zuwachsraten zwischen 21,4 Prozent (Privatmarkt / 77.666 Einheiten) und 43 Prozent (Autovermieter / 29.815 Einheiten). Die taktischen Zulassungen der Autobauer legten um 35,8 Prozent auf 14.768 Fahrzeuge zu, beim Handel gab ein Plus von 38 Prozent auf 40.664.

Dataforce-Experte Benjamin Kibies kommentierte: "Die Pandemie ist noch spürbar. Näher an das Vorkrisenniveau kamen nur die Autovermieter. Unter dem Einfluss von gleich zwei Arbeitstagen weniger vergrößerte sich in allen anderen Marktsegmenten der Abstand zwischen 2021 und 2019. Für den Gesamtmarkt ergibt sich im Mai eine Lücke von 30,7 Prozent nach 26,1 Prozent im April."

Trendwende bleibt aus

Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) hatte im Mai trotz sinkender Corona-Inzidenzzahlen und weiterer Öffnungsschritte 230.635 neu zugelassene Pkw in Deutschland gemeldet. Das waren lediglich 985 mehr als im schwachen Vormonat, als die Lockdown-Regeln das öffentliche Leben vielerorts noch stark einschränkt hatten. Die Mai-Zahlen lagen zwar 37,2 Prozent über dem Wert des Vorjahresmonats, als lediglich 168.148 Fahrzeuge neu zugelassen wurden, zum Vorkrisenniveau fehlen aber zugleich gut 100.000 Einheiten.

Die schwächere Nachfrage geht laut Dataforce vor allem zu Lasten von Verbrennern. Elektroautos (plus 380 Prozent zu 2020) und Plug-In Hybride (plus 303 Prozent) setzten ihren Siegeszug fort. Kibies: "Nach wie vor kommt die Nachfrage vor allem aus dem Relevanten Flottenmarkt und von Privatkunden." Hier hätten die Marktanteile von BEV mit 12,6 bzw. 17,1 Prozent im Mai neue Rekordwerte erreicht. Unter Berücksichtigung der Plug-In Hybride würden 30 Prozent der neuen Firmenwagen elektrisch fahren – Tendenz steigend.

Vermieter decken sich mit Transportern ein

Auch der Transporter-Markt konnte sich im Mai deutlich steigern. Im Vergleich zum Vorjahresmonat kletterten die kombinierten Neuzulassungen von leichten Nutzfahrzeugen und ihren als Pkw zugelassenen Varianten um 29,6 Prozent auf 45.877 Stück. Noch deutlich größer waren die Zuwächse bei den Flotten (plus 45,6 Prozent / 20.789 Einheiten) und Autovermietern (plus 61,1 Prozent / 6.256 Einheiten). (rp)

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