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BMW 1er

Klassische Tugenden adé

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Der nun quer statt längs eingebaute Motor lässt mehr Platz für die Passagiere.
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Kein Hinterradantrieb mehr, kein Reihensechszylinder: BWM stellt beim 1er das Konzept komplett um. Profitieren sollen vor allem Platzangebot und Verbrauch.

Der BMW 1er wird ein ganz normales Kompaktauto. In der dritten Generation verzichtet der Münchner zugunsten eines besseren Platzangebots und niedrigerer Kosten auf den traditionellen Hinterradantrieb. Sein dynamisches Fahrverhalten will der Fünftürer aber nicht aufgeben. Die Markteinführung erfolgt Ende September zu Netto-Preisen ab 23.697 Euro.

Mit dem 2er Active Tourer und der Mini-Familie hat BMW bereits ausgiebig Erfahrungen mit dem lange Zeit verpönten Frontantrieb gesammelt. Sportlich orientierte Fahrer scheuen ihn nicht zuletzt aufgrund möglicher Traktionsprobleme beim Beschleunigen. Der neue 1er soll diese mit Hilfe von einer ausgefuchsten Fahrdynamikregelung vermeiden. Unter anderem wandert die dafür genutzte Regelelektronik näher an die Motorsteuerung, was eine spürbar schnellere Reaktion ermöglichen soll.  

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Antriebsseitig steht ein neuer 2,0-Liter-Vierzylinder-Turbo mit 225 kW / 306 PS für die sportlichen Ambitionen des neuen Einsteiger-BMWs. Den bisher angebotenen Sechszylinder mit vergleichbarer Leistung wird es nicht mehr geben. Durch das Downsizing sinkt der Verbrauch des Topmodells von 7,9 auf 7,1 Liter. Übernommen werden hingegen die bekannten Benziner und Diesel mit 1,5 beziehungsweise 2,0 Litern Hubraum, zum Marktstart gibt es zunächst drei Diesel mit 85 kW / 116 PS, 110 kW / 150 PS und 140 kW / 190 PS. Als Einstiegsbenziner fungiert ein Dreizylinder mit 103 kW / 140 PS. Bei der Kraftübertragung hat der Kunde die Wahl zwischen manuellem Sechsgang-Schaltgetriebe, Siebengang-Doppelkupplung oder eine Wandlerautomatik mit acht Stufen.

Großer Sprung beim Platzangebot

Außer mit bekannten dynamischen Qualitäten will der neue 1er erstmals auch beim Raumangebot überzeugen. BMW verspricht einen großen Sprung bei den Platzverhältnissen im Innenraum – neben den Kostenaspekten ein wichtiger Grund für die Umstellung auf Frontantrieb. Der nun quer statt längs eingebaute Motor lässt mehr Platz für die Passagiere, die sich unter anderem auf mehr Knieraum im Fond und mehr Kopffreiheit freuen dürfen. Der Kofferraum wächst gegenüber dem Vorgänger in der Standardeinstellung um 20 auf 380 Liter, das Maximalvolumen bleibt mit 1.200 Litern identisch. Beim Armaturenbrett nimmt der Einser Anleihen am Cockpit des Dreiers, vor allem das Infotainment-System macht eine Technik-Sprung, erlaubt unter anderem die Steuerung mit Gesten. Auch das Programm an Assistenzsystemen wird ausgebaut, zur Serienausstattung zählt nun ein Notbremssystem mit Fußgängererkennung.

Äußerlich bleibt sich der 1er treu, doch die Proportionen verschieben sich leicht: Die Kabine rückt weiter nach vorne, die Motorhaube wirkt kürzer. Auch der Abstand zwischen Türvorderkante und Kotflügel verringert sich. Trotzdem bleibt der nicht mehr als Dreitürer angebotenen 1er auf den ersten Blick als BMW zu erkennen. Nicht zuletzt wegen des gewachsenen, und nun eckiger ausgeführten Kühlergrills. (SP-X)

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